Vom 13. Juli bis zum 6. September verwandelte sich Wuppertal in eine riesige Outdoor-Sportarena. Die nun vorliegenden Evaluationsergebnisse des Organisationsteams zeigen: Das Konzept ist voll aufgegangen. Trotz teils wechselhafter Witterung verzeichnete die Bewegungskampagne 6.006 Teilnahmen und damit eine spürbare Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (5.300).
Teilnahme abhängig vom Wetter
Durch das Sport- und Bäderamt mit dem SportBildungswerk und 20 lokalen Sportvereinen sowie mit Unterstützung der BERGISCHEN KRANKENKASSE, der Stadtsparkasse Wuppertal und der MPF AG wurde ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Mit insgesamt 39 verschiedenen Angeboten bot der Sportsommer eine breite Palette an Aktivitäten, komplett kostenlos und unverbindlich für alle Alters- und Fitnessstufen.
Dass Sport im Freien stark von den äußeren Bedingungen abhängt, zeigte sich in der sechsten Aktionswoche: Die statistische Auswertung belegt hier einen deutlichen Einbruch der Zahlen, da Wuppertal die schlechteste Sommerwoche des Jahres mit intensivem Dauerregen erlebte. Sobald sich jedoch die Sonne zeigte, strömten die Bürgerinnen und Bürger an die markanten Standorte wie die Nordbahntrasse, die Hardt, den Nordpark, die Barmer Anlagen oder den Toelleturm.
Line Dance, Yoga und Tai Chi Chuan & Qi Gong
Als absolute Spitzenreiter mit den meisten Teilnehmenden kristallisierten sich in diesem Jahr die Angebote Line Dance, Yoga im Stadion, Zumba® sowie Tai Chi Chuan & Qi Gong heraus. Doch auch abseits dieser herrschte starker Andrang: Kurse wie Pilates, Pound, Bogenschießen, Hatha Yoga, Qi Gong, Yoga für Anfänger, Ganzkörper-Workout und Yoga-Vital knackten im Schnitt mühelos die Marke von mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern pro Einheit.
„Spaß, Bewegung und das Gemeinschaftsgefühl standen bei allen 39 Angeboten im Vordergrund“, betont Désirée Richter vom Sport- und Bäderamt. Die wichtige Säule der Gesundheitsprävention wurde dabei maßgeblich durch die Kooperation mit der BERGISCHEN KRANKENKASSE gestärkt. Auch Oberbürgermeisterin Miriam Scherff zeigte sich begeistert von der Resonanz: „‚Sport im Park‘ hat sich als großartige Gelegenheit bewährt, sich fit zu halten, die Natur in Wuppertals Parks und Wäldern zu genießen und gleichzeitig neue soziale Kontakte zu knüpfen.“
Neue Mitglieder für die Sportvereine
Ein besonders nachhaltiger Nebeneffekt der Evaluation: Wie schon in den Vorjahren haben auch 2026 wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger über das offene Schnupperformat den direkten Weg in einen der lokalen Sportvereine gefunden. „Bei allen Angeboten gab es eine fachkundige Anleitung von Übungsleiterin oder Übungsleiter der Vereine“, ergänzt Janina Busse vom SportBildungswerk. Dieses Engagement zahlt sich nun durch neue Mitgliedschaften aus.
Das Organisationsteam bedankt sich bei allen Partnern, Vereinen, Trainerinnen und Trainern sowie den motivierten Teilnehmenden und blickt bereits voller Vorfreude auf die Planung für das nächste Jahr.