In der Poststraße in Elberfeld neigen sich die Bauarbeiten dem Ende zu. Mit dem Verlegen der Bronzeplatte mit den Wappen der Partnerstädte setzt die Stadt einen sichtbaren Schlusspunkt. Bezirksbürgermeister Sofian Goudi, Astrid Ißleib, Innenstadtkoordinatorin der Stadt Wuppertal und Corinna Joppien vom Innenstadtmanagement Elberfeld verfugten die letzte Platte am Montag, 19. Oktober vor Ort.
Platten zeigen Städtepartnerschaften in chronologischer Reihenfolge
Die aufbereiteten Bronzeplatten erinnern an die acht Partnerstädte Wuppertals: South Tyneside (England), Saint-Étienne (Frankreich), Berlin Tempelhof-Schöneberg, Košice (Slowakei), Schwerin, Matagalpa (Nicaragua), Liegnitz/Legnica (Polen) und Be'er Scheva (Israel). Bis 2022 waren die Tafeln Teil des Stadtbildes und wurden für den Zeitraum der Baumaßnahmen eingelagert. Sie kehren nun in die Innenstadt zurück.
Die Anordnung der Bronzeplatten folgt der Dauer der Partnerschaften. Die Partnerschaft mit South Tyneside besteht seit 1951 und ist die älteste Wuppertals. Das Wappen von Elberfeld wird losgelöst von der Reihe am Eingang zur Fußgängerzone an der Alten Freiheit platziert.
Abschluss des Abschnitts
„Mit der letzten Bronzeplatte schließen wir einen Abschnitt der Umgestaltung der Poststraße ab. Die Tafeln zeigen, dass Wuppertal weit über seine Grenzen hinaus Freundschaften pflegt, und sie geben der Fußgängerzone ein Stück Identität zurück“, so Bezirksbürgermeister Soufian Goudi beim Pressetermin vor Ort.
Die Neugestaltung der Alten Freiheit, der Poststraße und des Kerstenplatzes ist Teil des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) Elberfeld. Sie wird mit Mitteln des Bundes und des Landes NRW gefördert.