Das Gesundheitsamt hat gemeinsam mit dem Sport- und Bäderamt, der Bergischen Volkshochschule, dem Stadtsportbund und der Wuppertaler Herzinitiative ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Vom 5. bis 12. November können sich Bürgerinnen und Bürger kostenfrei und ohne Anmeldung rund um die Themen Herzgesundheit und Prävention informieren, verschiedene Bewegungs- und Ernährungsangebote ausprobieren und praktische Tipps für den eigenen Alltag mitnehmen.
Herzgesundheit betrifft alle
„Unser Herz leistet jeden Tag Großartiges und dennoch schenken wir ihm häufig zu wenig Aufmerksamkeit. Der aktuelle Gesundheitsbericht zeigt, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen weiterhin zu den häufigsten Todesursachen in Wuppertal gehören“, betont Dr. Katrin Linthorst, Dezernentin für Gesundheit, Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Grünflächen und Recht.
Ein gesunder Lebensstil kann dazu beitragen, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und ein bewusster Umgang mit Stress spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Wuppertaler Herzwochen greifen diese und weitere Themen auf und zeigen, wie sich Prävention im Alltag umsetzen lässt.
Eine Woche voller Angebote zur Herzgesundheit und Prävention
Das Programm bietet vielfältige Möglichkeiten, sich zu informieren und selbst aktiv zu werden. Es umfasst unter anderem Bewegungsangebote wie Nordic Walking, Workshops zu Stressmanagement und Ernährung bei Bluthochdruck sowie Vorträge rund um einen herzgesunden Lebensstil.
Auftakt am 5. November in der Bergischen VHS am Standort Elberfeld
Eröffnet werden die Wuppertaler Herzwochen am Donnerstag, 5. November, um 18 Uhr in der Bergischen Volkshochschule am Standort Elberfeld, Auer Schulstraße 20.
Zum Auftakt informiert Prof. Dr. Melchior Seyfarth vom Helios Universitätsklinikum Wuppertal in einem Impulsvortrag über Herzerkrankungen und Möglichkeiten der Prävention. Anschließend beleuchtet Dr. Jan-Erik Gülker vom Cellitinnen-Krankenhaus St. Petrus geschlechtsspezifische Unterschiede bei Herzerkrankungen. Eine offene Podiumsdiskussion bietet zum Abschluss Gelegenheit zum Austausch.