Ein Baum ist noch in der Baumschule und wartet darauf, an der Malerstraße gepflanzt zu werden, aber die insgesamt rund 100 Kinder, die dort zusammen spielen, haben die neue Anlage schon Mitte Oktober 2026 erobert. Bereits während der Bauzeit, die im Februar 2026 begonnen hatte, hatten die Mädchen und Jungen den Garten- und Landschaftsbauern immer wieder selbstgemalte Bilder an den Bauzaun gehängt, um ihnen zu zeigen, wie sehr sie sich auf die neuen Spielflächen und -geräte freuen.
Asphaltfläche entsiegelt
Zu Beginn standen die Entsiegelung der überwiegend asphaltierten Fläche sowie der Bau unterirdischer Entwässerungsrinnen und einer Rigole zur Regenrückhaltung im Vordergrund. Denn in der Vergangenheit hatten Teile des rund 1500 Quadratmeter großen Geländes immer wieder aus Sicherheitsgründen abgesperrt werden müssen, weil dort das Wasser stand.
Ketterschiff, Spielhütten und Matschtische
Dreiräder und Rutscherautos flitzen heute über gepflasterte Wege, die auch genug Platz für die Ausrichtung von Festen bieten. Über vier Sandflächen verteilen sich ein großes Kletterschiff mit Rutsche, eine ausgedehnte Wasserspielanlage, Spielhütten mit Matschtischen sowie ein kleineres Klettergerüst. Eine Nestschaukel schwingt auf Fallschutzbelag aus Gummi. Für Schatten sorgen bestehende und neu gepflanzte Bäume sowie Sonnenschirme, die über Hülsen im Boden verankert werden können. Hecken bieten Versteckmöglichkeiten und rahmen die Geräteschuppen ein. Auf Sitzmauern, einem Holzdeck und Sitzgruppen aus Natursteinfindlingen können die Kleinen ausruhen und anderen beim Spielen zusehen. Das Außengelände bietet nun als zusätzlicher Bildungsbereich spannende Möglichkeiten zur Entwicklungsförderung. Die Außenanlage wurde weitestmöglich barrierefrei gestaltet, um Inklusion zu ermöglichen.
Mit rund 600.000 Euro blieben die Kosten für die Neugestaltung etwa 50.000 Euro unter der vom Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal veranschlagten Summe.