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WuppertalPressemeldung – 28.10.2026

Gesamtschule Ost: Gemeinsam lernen, individuell wachsen

Mit der Gesamtschule Ost entsteht zum Schuljahr 2027/28 eine neue kommunale Gesamtschule für den Wuppertaler Osten. Sie startet mit vier fünften Klassen à 29 Kindern, zunächst in Modulbauten an der Bramdelle und wächst anschließend jahrgangsweise.

Oberbürgermeisterin Miriam Scherff: „Ich freue mich sehr, dass wir im kommenden Jahr mit zwei neuen Gesamtschulen starten können. Damit können wir den Wünschen von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern Rechnung tragen. Die Gesamtschule ist die am gefragteste Schulform und die bisherigen Standorte ausgelastet.“

Bildungsdezernentin Annette Berg: „Der Start 2027 an zwei Interimsstandorten ist in der Tat etwas Besonderes. Es ist aber nötig, dass wir nicht auf die neuen Gebäude warten, sondern jetzt loslegen. Denn die Anmeldungen beginnen bereits im Februar.“

Die Schule ist als gebundene Ganztagsschule und als Schule des Gemeinsamen Lernens genehmigt. Drei Leitgedanken prägen das entstehende Konzept: Orientierung, Selbstvertrauen und Teamgeist. Kinder sollen feste Bezugspersonen und klare Strukturen vorfinden, ihre Stärken entdecken und gemeinsam mit anderen lernen. Dazu werden gemeinsame Unterrichtsphasen mit individuellen Lernzeiten und Projekten verbunden. Für leistungsstarke Kinder ebenso wie für Kinder mit Unterstützungsbedarf sollen passende Lernwege möglich sein.

Von Grund auf neu aufbauen

„Wir haben die besondere Gelegenheit, eine Schule von Grund auf neu aufzubauen. Unser Ziel ist eine Schule, in der Kinder gerne lernen, ihre eigenen Stärken entdecken und sich gut aufgehoben fühlen. Dabei wollen wir jedes Kind entsprechend seinen Möglichkeiten fördern und fordern“, sagt Alois Tinkhauser, Leiter des Vorbereitungsteams.

Ein wichtiger Baustein ist das Coaching: Lehrkräfte begleiten die Lernentwicklung, besprechen Fortschritte mit den Kindern und vereinbaren gemeinsam neue Ziele. Gemeinsam vorbereitete Materialien und klare Abläufe sollen zudem ermöglichen, dass Lernprozesse auch bei personellen Ausfällen möglichst weitergehen.

Digitalisierung und Vernetzung

Digitalisierung ist für das Team weit mehr als der Einsatz von Tablets im Unterricht. Pädagogische, organisatorische und administrative Bereiche sollen sinnvoll miteinander vernetzt werden. Verlässlich verfügbare Informationen können unter Beachtung des Datenschutzes helfen, Förderbedarfe rechtzeitig zu erkennen, Unterricht zu organisieren und die Qualität der schulischen Arbeit weiterzuentwickeln.

„Selbstständigkeit setzen wir nicht voraus, wir bauen sie gemeinsam mit den Kindern Schritt für Schritt auf. Die Digitalisierung hilft uns dabei: Wir erkennen früher, wo ein Kind Unterstützung braucht, und die Technik nimmt uns Arbeit ab, damit mehr Zeit für die Kinder bleibt“, erläutert Martin Pick, stellvertretender Leiter des Vorbereitungsteams.

Mit dem jahrgangsweisen Aufbau sollen langfristig die verschiedenen Abschlüsse der Sekundarstufe I und das Abitur möglich sein. Den geplanten Schulalltag und das pädagogische Konzept stellt das Vorbereitungsteam am 18. November 2026 um 19 Uhr im Wiki Wichlinghausen, Westkotter Straße 198, vor.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

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  • Stadt Wuppertal

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