Das Extremhochwasser im Sommer 2021 zerstörte die wesentlichen technischen Anlagen der Unterführung unter der B7 vollständig. In den vergangenen Jahren hielt eine Pumpe das Bauwerk über eine provisorische Baustromversorgung trocken. Da eine Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, entschloss sich die Stadtverwaltung für eine Verfüllung mit einem speziellen Flüssigboden. Dieses Verfahren füllt den Hohlraum komplett aus, um die Standfestigkeit des Straßenraums langfristig zu sichern.
Leichte Einschränkungen
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich sechs Wochen. Während der Bauphase kommt es auf der B7 zu leichten Einschränkungen für den Fahrzeugverkehr, da die Baustelle und der Arbeitsschutz entsprechenden Raum benötigen. Für Fußgängerinnen und Fußgänger bleibt die oberirdische Querung der Bundesstraße während der gesamten Bauzeit weiterhin nutzbar. Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 450.000 Euro.