Wie demokratische Beteiligung im Schulalltag konkret funktionieren kann, steht im Mittelpunkt des Fachtags „MitWirkung! Demokratiebildung in Schule“ am 13. November 2026 in der börse.
Das Kommunale Integrationszentrum Wuppertal im Ressort Zuwanderung und Integration lädt Schüler*innen und pädagogische Fachkräfte aller Wuppertaler Grund-, Förder- und weiterführenden Schulen sowie Berufskollegs ein, sich gemeinsam mit Fragen rund um Demokratie, Vielfalt und ein gutes Miteinander in Schule auseinanderzusetzen. Die Workshops bieten unterschiedliche Zugänge – von Kinderrechten und demokratischen Entscheidungsprozessen über Rassismus und Diskriminierung bis hin zu Zivilcourage und dem Umgang mit unterschiedlichen Perspektiven.
„Demokratiebildung wird besonders dann lebendig, wenn junge Menschen nicht nur über Beteiligung sprechen, sondern selbst erfahren, dass ihre Stimme zählt und sie ihren Lebensort Schule mitgestalten können“, betont Annette Berg.
„Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sie muss gelebt, erlernt und immer wieder neu ausgehandelt werden. Gerade in bewegten Zeiten braucht es Orte, an denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen, und starke Netzwerke, die diese Arbeit gemeinsam tragen. Schule kann dafür ein zentraler Ort sein, wenn Schulen, Kommune und außerschulische Partner*innen an einem Strang ziehen“, Annette Berg, Beigeordnete für Soziales, Jugend, Schule und Integration der Stadt Wuppertal.
Schüler*innen sind dabei ausdrücklich eingeladen, ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen und den Fachtag aktiv mitzugestalten.
Von 9:00 bis 15:30 Uhr geht es dabei um ganz praktische Fragen: Wie kann Demokratie im Schulalltag gelebt und mitgestaltet werden? Wie werden unterschiedliche Perspektiven gehört? Und wie können wir gemeinsam Verantwortung übernehmen und unser Miteinander gestalten?
Der Fachtag verbindet Impulse, Workshops und Austausch. Er gibt den Teilnehmenden Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam Ideen für den eigenen Schulalltag zu entwickeln. Bei einem „Markt der Möglichkeiten“ können sie außerdem verschiedene Projekte, Initiativen und Bildungsangebote entdecken und mit außerschulischen Akteur*innen ins Gespräch kommen.