Die Resonanz auf das sportliche Großprojekt im Schulschwimmen bricht Rekorde: Während bei der Premiere im Jahr 2021 noch 18 Schulen teilnahmen, mobilisierte der Kompaktkurs diesmal 51 Schulen mit 77 Gruppen.
60 Minuten Schwimmen am Stück
Um optimale Trainingsbedingungen für das Schwimmenlernen zu schaffen, räumten sieben Wuppertaler Bäder (SSLZ, Schwimmoper, GHB Langerfeld, GHB Cronenberg, Röttgen, Freibad Neuenhof und LVR-Förderschule) den Schulen in der Woche zwischen 8:30 und 15:30 Uhr absoluten Vorrang ein. Den reibungslosen Transport organisierte das Sport- und Bäderamt gemeinsam mit dem Stadtbetrieb Schulen und den WSW per Bustransfer.
Der sportliche Kern des Konzepts liegt in der Intensität und Kontinuität. „Sinn und Zweck der SchulSchwimmWoche ist es, dass die Schülerinnen und Schüler fünf Tage hintereinander zur selben Zeit im selben Schwimmbad 60 Minuten Schwimmzeit haben“, erklärt Organisatorin Désirée Richter vom Sport- und Bäderamt. Im regulären Schulsport bleiben den Lehrkräften oft nur 30 Minuten Wasserzeit – zu wenig, um technische Fortschritte und echte Sicherheit zu vermitteln.
850 Seepferdchen und Schwimmabzeichen verliehen
Von der ersten Wassergewöhnung bis zur sauberen Technik: Rund 1.700 Kinder nutzten die Intensivwoche, um sicherer im Wasser zu werden und ihre Fähigkeiten gezielt auszubauen. Am Beckenrand und im Wasser erhielten die Lehrkräfte der Schulen tatkräftige Unterstützung von Schwimmassistentinnen und Schwimmassistenten des Schwimmverbandes und Sporthelferinnen und Sporthelfern der Sportjugend. Die sportliche Bilanz nach fünf Tagen:
- Rund 15 Prozent der Kinder erreichten das Prädikat „sicherer Schwimmer“.
- Die Lehrkräfte nahmen über 850 Seepferdchen und Schwimmabzeichen ab.
- Weitere Leistungsfortschritte wurden als Niveaustufen im Schulschwimmpass protokolliert.
Als Anerkennung für ihren ehrenamtlichen Einsatz erhielten alle Sporthelfer und Schwimmassistenten T-Shirts und Handtücher, die von der Praxis.Gemeinschaft.Cronenberg (Dr. Martin von Kathen) gesponsert wurden.