Der Vorfall ereignete sich am Morgen des dritten Novembers gegen acht Uhr dreißig. Den städtischen Beschäftigten fiel bei einer Routinekontrolle ein Transporter auf, in dessen Umfeld eine größere Menge Müll lag. Da das Fahrzeug den Kräften bereits aus früheren Einsätzen bekannt war, schalteten die Mitarbeiter umgehend die Untere Abfallbehörde ein. Im Laderaum des Transporters befanden sich zahlreiche weitere Elektrogeräte. Während der Kontrolle erschien schließlich der Tatverdächtige an der Einsatzstelle. Der Mann bedrohte die städtischen Kräfte unmittelbar und versuchte, die Ermittlungen zu beeinträchtigen. Er schlug vor, nur den Unrat auf der Straße abzutransportieren und das Material im Laderaum unbehandelt zu lassen. Die Beamten ließen sich darauf nicht ein und zogen alle Gegenstände ein.
Anhänger wiederentdeckt
Bei dem Einsatz stießen die Beschäftigten zudem auf einen Anhänger, den Unbekannte in der vergangenen Woche im Wald auf Lichtscheid abgestellt hatten.
Die Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal übernahm die fachgerechte Verwertung der gesamten Fracht. Gegen den Verantwortlichen ist ein Straf- und Bußgeldverfahren eingeleitet worden.