Sportböden mit Fußbodenheizung
Die Umkleiden an der Wilkhausstraße können allerdings erst ab dem 28. September genutzt werden.
In den drei Einfachturnhallen war schon in den Sommerferien 2024 der eigentliche Hallenbereich auf Vordermann gebracht worden. Die Hallen erhielten Sportböden mit Fußbodenheizung – grün, gelb oder tiefgrün, je nach Wunsch der Schule. An den Wänden wurde Prallschutz angebracht. Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sorgen für Frischluft. Fenster wurden ausgetauscht, Geräteaufhängungen erneuert. Die modernen Akustikdecken sind mit LED-Beleuchtung ausgestattet.
Weniger Gasverbrauch durch Modernisierung
In den diesjährigen Sommerferien zogen neue Eingangstüren ein. Vor allem aber wurde der Umkleide- und Sanitärbereiche auf links gekrempelt. Die dem aktuellen Bedarf nicht mehr entsprechenden Umkleide- und Duschbereiche wurden entkernt, neu zugeschnitten und damit um zwei Abstellräume ergänzt, mit neuen Sanitäranlagen versehen und neu gefliest. Im Erdgeschoss entstand ein zusätzliches, barrierefreies WC.
An der Wilkhausstraße übernimmt neben einer neuen energieeffizienten Heizungsanlage nun eine Wärmepumpe einen Teil der Warmwassererzeugung, an der Birkenhöhe wurde die Vorrichtung für den optionalen Anschluss installiert. Die Turnhalle Kurt-Schumacher-Straße ist weiterhin an die Heizung der Grundschule angebunden. Überall wurden die Rohrleitungen gedämmt. Das GMW geht davon aus, dass sich die Modernisierung in einem Drittel weniger Gasverbrauch niederschlagen wird.
Turnhallen aus den 70er-Jahren
Die drei Hallen gehören zu den rund 20 in den 1970er-Jahren erbauten Einfachturnhallen, die inoffiziell als „Typ Wuppertal“ bekannt sind: ausgefachte Stahlbetonskelettbauten mit einer Fassade aus vorgehängten Waschbetonplatten, 400 Quadratmetern Hallenfläche, 70 Quadratmetern Geräteraum und zwei Umkleidebereichen (in diesem Fall oben).