Josef Hovenjürgen als Parlamentarischer Staatssekretär im NRW-Bauministerium und Christian Mildenberger als Geschäftsführer von NRW Energy4Climate übergaben die begehrte Trophäe an die ausgezeichneten Kommunen. In der gemeinsamen Arbeit mit den Nachbarstädten Remscheid und Solingen entwickelt Wuppertal wirksame Strategien für das Bergische Städtedreieck. Ein herausragendes Beispiel für den praktischen Klimaschutz vor Ort ist die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Stadions am Zoo. Dort formen über siebenhundert Solarmodule den Schriftzug der Stadt und erzeugen jedes Jahr rund zweihundertfünfundfünfzigtausend Kilowattstunden grünen Strom. Die Stadt deckt damit die Hälfte des Eigenbedarfs der Sportstätte und nutzt überschüssige Energie für weitere kommunale Gebäude.
„Klimaschutz sichert die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt ..."
„Die Auszeichnung zeigt eindrucksvoll, dass wir in Wuppertal die Energiewende entschlossen anpacken und mit kreativen Ideen zur Wirklichkeit machen“, erklärt Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff. „Klimaschutz sichert die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt und erhöht gleichzeitig die Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger.“
Erfolge im Umweltschutz messbar machen
Der europäische Wettbewerb feierte auf der Fachtagung seinen Abschluss nach mehr als zwanzig Jahren erfolgreicher Bilanz. Für die Zukunft steht den Städten mit dem Programm Klimakommune Deutschland ein neues System zur Verfügung um eigene Erfolge im Umweltschutz messbar zu machen. Der Kongress bot in der Wuppertaler Stadthalle mit rund dreihundert Teilnehmenden eine Plattform zum Austausch über digitale Werkzeuge und die Ausrichtung künftiger Maßnahmen.