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WuppertalPressemeldung – 01.09.2026

Kyffhäuserstraße: Platz für sieben neue Klassen

Das Schuljahr beginnt, an der Schule Kyffhäuser Straße 102 können nun neue Schülerinnen und Schüler einziehen: Mit Hochdruck wurde für rund drei Millionen Euro das 1962 errichtete Schulgebäude für die Schule am Nordpark saniert und umgebaut. Der Rat hatte die Durchführung der Maßnahme im Dezember 2025 beschlossen.

„Das Thema Schulbau liegt mir sehr am Herzen“, sagte Oberbürgermeisterin Miriam Scherff bei der symbolischen Übergabe der Schule an die Schulleitung. „Wir brauchen Raum, um bestmögliche Bedingungen für die Beschulung der Wuppertaler Kinder zu schaffen. Ganz wichtig sind mir dabei auch die Förderschulen. Daher freue ich mich, dass die Schule Kyffhäuser Straße als Dependance der Schule am Nordpark nun an den Start gehen kann.“

Dringend benötigter Schulraum

Damit erhält die Schule mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ neben dem Hauptsitz an der Melanchthonstraße 25 und dem Teilstandort Röttgen 110 dringend benötigten weiteren Schulraum. Denn die Kapazitäten an den anderen zwei Standorten sind ausgeschöpft.

„Mit dieser Lösung konnten wir in verhältnismäßig kurzer Zeit den benötigten Schulraum schaffen, um die Förderschule am Nordpark zu entlasten“, unterstreicht Bildungsdezernentin Annette Berg. „Nun ist alles so hergerichtet, dass die Schülerinnen und Schüler morgen einziehen können – einschließlich aller besonderen Anforderungen für eine Förderschule.“

Gebäude schadstoffsaniert

Zunächst wurde das Gebäude schadstoffsaniert. Außerdem mussten alle Leitungen erneuert werden. Teilweise war auch eine Betonsanierung erforderlich.

Entstanden sind sieben Klassenräume für je zehn bis 15 Schüler. Jedem Klassenraum sind ein Differenzierungsraum und eine Küchenzeile zugeordnet. Auch der Bereich für die Verwaltung wurde neu hergerichtet. Die Bäder und WC-Anlagen wurden umgebaut und ein separates Pflegebad eingebaut. 

Barrierefreiheit im gesamten Gebäude

„Ein wichtiges Thema bei der Sanierung war die Barrierefreiheit“, erklärt Mirja Montag, Leiterin des Gebäudemanagements der Stadt (GMW). „Dafür stehen noch letzte Arbeiten an, doch den Großteil der dafür nötigen Arbeiten konnten wir in den Ferien unter Hochdruck bereits erledigen.“

Das gesamte Gebäude ist nun barrierefrei. Ein Außenaufzug ersetzt die Wendeltreppe am Vordereingang, wird allerdings erst nach der Inbetriebnahme installiert. Auf der anderen Seite des Eingangs wurde eine Stahltreppe als zweiter Rettungsweg geschaffen. Jedes Geschoss bekommt zur Orientierung eine andere Farbe zugewiesen. Das Treppenhaus wurde an moderne Standards angepasst und erhielt neue Handläufe. 

Nach der Inbetriebnahme wird außerdem noch das alte Hausmeistergebäude abgerissen, um die für die Schule benötigten Parkplätze zu schaffen.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stefanie vom Stein
  • Stefanie vom Stein
  • Foto: Stefanie vom Stein

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