Die Auswertung der Ergebnisse aus der bundesweiten Messwoche, die im Zeitraum vom 24. Juni bis zum 1. Juli 2026 durchgeführt wurde, zeigt, dass der Großteil der Nutzer in Wuppertal auf moderne Mobilfunkstandards zugreifen kann. Die 5G-Abdeckung liegt aktuell bei 64,3 Prozent (66.280 Messungen), was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr (2025: 62,4 Prozent) bedeutet. Der Anteil der 4G-Versorgung beträgt 35,4 Prozent (36.520 Messungen). Besonders erfreulich ist die weiterhin sehr geringe Quote von „kein Netz“, die mit 0,1 Prozent auf dem stabilen Niveau des Vorjahres verharrt und damit deutlich unter dem aktuellen landesweiten Durchschnitt von Nordrhein-Westfalen (0,3 Prozent) liegt.
Verbesserung der digitalen Anbindung
Im landesweiten Vergleich zeigt sich für Nordrhein-Westfalen eine äußerst dynamische Entwicklung: Die 5G-Abdeckung ist innerhalb eines Jahres von 53,6 Prozent (2025) auf 70,5 Prozent (2026) signifikant angestiegen. Wuppertal konnte mit einem Zuwachs auf 64,3 Prozent ebenfalls von diesem landesweiten Ausbau profitieren. Während der Trend in NRW eine deutliche Verschiebung von 4G hin zu 5G aufzeigt, unterstreichen die Wuppertaler Zahlen, dass die Stadt ihre solide 4G-Basis beibehält, während der 5G-Ausbau konsequent vorangetrieben wird.
„Die Daten der diesjährigen Messwoche geben uns wertvolle Einblicke in die Qualität der Mobilfunkversorgung in Wuppertal. Während wir bei der Minimierung von Funklöchern bereits hervorragende Werte erzielen, bleibt der weitere Ausbau des 5G-Netzes ein zentrales Ziel. Wir sehen, dass Wuppertal positiv mit dem landesweiten Trend Schritt hält und die digitale Anbindung der Bürgerinnen und Bürger stetig verbessert wird“, sagt Digitalisierungsdezernentin Dr. Sandra Zeh zur aktuellen Auswertung.
Eigene Mobilfunk-Messung für Wuppertal geplant
Die erhobenen Daten dienen nun als wichtige Grundlage für die weitere Netzplanung und die Identifikation von Ausbaupotenzialen im Stadtgebiet. So sitzt Nasim Veith-Eichmann, Mobilfunkkoordinatorin Stadt Wuppertal, derzeit in den Startlöchern für die Planung einer eigenen Mobilfunk-Messung für Wuppertal. „Den Hinweisen, die uns zu noch bestehenden Versorgungslücken in Wuppertal erreicht haben, wollen wir nachgehen: Deshalb werden wir noch vor Jahresende eine eigene Messreihe durchführen. Damit ergänzen wir die Erkenntnisse der bundesweiten Messwoche durch gezielte, ortsspezifische Daten. Unser Ziel ist es, die Mobilfunk-Situation in Wuppertal präzise zu erfassen und eine belastbare Grundlage für die weitere Entwicklung zu schaffen“, so Veith-Eichmann.