Den Anstoß für die Veränderung gaben die Kinder des Familienzentrums selbst. Sie verfassten einen Brief an die Kirchengemeinde Heckinghausen als Eigentümerin der Wand und baten um die Erlaubnis für die Umgestaltung. Nach der Zusage übernahm der Verfügungsfonds Heckinghausen Langerfeld-West die Finanzierung des Vorhabens.
Hausmaskottchen Mauli
Unter der Leitung der Ronsdorfer Künstlerin Ute Scholl-Halbach entwarfen und klebten die Beteiligten das großflächige Bild. Das Mosaik zeigt das Hausmaskottchen Mauli, umgeben von bekannten Bauwerken aus Heckinghausen, der Wuppertaler Schwebebahn, verschiedenen Tieren und einer Sonne. An der Umsetzung beteiligten sich neben den Familien auch das Quartiersbüro HeLa, der Seniorentreff Café Johannis, der CVJM Heckinghausen sowie die Stadt Wuppertal.
Viele Beteiligte
„Von der Idee bis hin zum fertigen Mosaik hat über Monate ein Prozess stattgefunden, der so viel mehr in sich trägt als das wunderschöne Wandbild. Das Projekt hat unser ganzes Haus, inklusive aller Kinder und Eltern sowie viele Kooperationspartner in Heckinghausen beteiligt und zusammen etwas Wertvolles geschaffen“, erklärt Einrichtungsleiterin Ann-Christin Langner.
Tolles Engagement
Künstlerin Ute Scholl-Halbach blickt ebenfalls positiv auf die Zusammenarbeit zurück: „Ich habe selten erlebt, dass ein ganzes Team, aber auch die Menschen aus der Nachbarschaft, so engagiert hinter einem Projekt stehen und auch wirklich alle mitmachen. Viele kleine und große Hände haben hier zusammen angepackt und aus grauem Beton eine bunte Wand geschaffen.“
Das Kunstprojekt hat nicht nur das Außengelände optisch aufgewertet, sondern auch die Gemeinschaft und die Vernetzung der Generationen im Stadtteil Heckinghausen nachhaltig gestärkt. Zur feierlichen Übergabe sind Interessierte herzlich in die Ackerstraße eingeladen.