Ins Leben gerufen wurden die Plakate im Rahmen eines Konzepts zur Gewaltprävention in der Amtszeit von Uwe Schneidewind. Die Grundsatzerklärung gegen Gewalt soll deutlich machen: Die Stadt toleriert Gewalt – in welcher Form sie auch immer ausgeübt wird – in der Verwaltung nicht. „Der Schutz aller Mitarbeitenden als auch aller Bürgerinnen und Bürger, die unsere Verwaltungshäuser betreten, ist absolutes Ziel. Daher war es mir ein besonderes Anliegen die Plakate zu überarbeiten und mit meiner Signatur ein erneutes Zeichen gegen Gewalt zu setzen“, erläutert Oberbürgermeisterin Miriam Scherff.
Klares Statement gegen Gewalt
In den vergangenen Jahren hat die Stadt Wuppertal zudem sukzessive die Arbeitsplätze der Mitarbeitenden mit Alarmierungssystemen ausgebaut sowie Deeskalationstrainings für die Mitarbeitenden angeboten. „Gewalt gegen Beschäftigte kann viele Ausprägungen haben – aggressives Verhalten, Beleidigungen, Belästigungen, Stalking, Hassnachrichten im Netz und auf Social Media bis hin zu körperlichen Übergriffen. Davor wollen und müssen wir unsere Kolleginnen und Kollegen so gut wie möglich schützen“, sagt auch Christina Escher. Die Stadt geht jedem einzelnen Vorfall von verbaler und physischer Gewalt nach und erstattet, wenn nötig Anzeige.