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WuppertalPressemeldung – 18.09.2026

Miriam Scherff verurteilt Anschlag auf die Bergische Synagoge

Nach dem Anschlag an der Bergischen Synagoge bezieht die Stadt Wuppertal klar Stellung gegen Gewalt und Antisemitismus. Oberbürgermeisterin Miriam Scherff verurteilt die Tat scharf und betont die Solidarität mit der Jüdischen Kultusgemeinde und ruft die Bevölkerung zu gesellschaftlichem Zusammenhalt auf.

Bergische Synagoge

Die Wuppertaler Stadtspitze reagierte umgehend auf die Ereignisse an dem jüdischen Gotteshaus an der Gemarker Straße. Oberbürgermeisterin Miriam Scherff brachte ihre Betroffenheit über den Angriff deutlich zum Ausdruck. „Es ist sehr schäbig, dass so etwas passiert, und ich verurteile es aufs Schärfste“, erklärte die Oberbürgermeisterin in einer ersten Reaktion.

Oberbürgermeisterin Miriam Scherff

Gleichzeitig zeigte sich die Wuppertaler Stadtführung erleichtert darüber, dass bei dem Vorfall niemand verletzt wurde. Die Oberbürgermeisterin unterstrich die Bedeutung der schnellen Entwarnung durch die Sicherheitskräfte. „Ich bin jedoch sehr froh, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind und laut Aussagen der Polizei auch niemals Menschen gefährdet waren“, betonte Scherff.

Dennoch sieht die Stadtverwaltung in dem Ereignis ein klares Signal für die Notwendigkeit von Wachsamkeit und gegenseitigem Respekt. Solche Aktionen würden zeigen, dass Mitglieder der jüdischen Glaubensgemeinschaft allein aufgrund ihres Glaubens gefährdet seien. Die Stadtspitze appelliert daher an alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler, friedlich zusammenzustehen. „Deshalb will ich die Gesellschaft erneut dazu aufrufen, alle Glaubensrichtungen zu akzeptieren und nicht mit Gewalt dagegen vorzugehen“, sagte die Oberbürgermeisterin weiter.

Die Stadt Wuppertal steht eng an der Seite der Jüdischen Kultusgemeinde mit ihren rund 2000 Mitgliedern. Gerade im Hinblick auf die anstehenden Hohen Feiertage wie das Versöhnungsfest Jom Kippur sichert die Stadt den jüdischen Bürgerinnen und Bürgern ihre volle Unterstützung zu. Gemeinsam mit Vertretungen aus Politik und Zivilgesellschaft setzt die Stadtverwaltung ein klares Zeichen für ein sicheres und friedliches Miteinander aller Religionen in Wuppertal. Scherff verweist ebenfalls auf die derzeit laufende Plakatkampagne „Schalom Wuppertal“. 

Bis zum Jahresende informieren großformatige Plakate in den Wuppertaler Schwebebahnstationen über fünf zentrale jüdische Feiertage. Die Kampagne Shalom Wuppertal setzt ein Zeichen für Vielfalt und macht jüdische Kultur im Alltag sichtbar. Eine begleitende Website bietet vertiefende Informationen: https://www.wuppertal.de/shalom (Öffnet in einem neuen Tab)

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stefanie vom Stein

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