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WuppertalPressemeldung – 02.09.2026

Alte Röhren, neue Bilder: Stadt präsentiert #RetroVision in der Stadthalle

Live aus dem Zoo über Glasfaser auf den Retro-Bildschirm: Unter der Schirmherrschaft der Stadt wurde am 2. September in der Stadthalle die Medieninstallation #RetroVision feierlich enthüllt. Das Projekt zeigt, wie aus ausrangierten Röhrenfernsehern ein zeitgemäßes Kultur- und Digitalprojekt wird.

Gemeinsam mit den Partnern Riedel Communications, AWG, dem Grünen Zoo Wuppertal, der Historischen Stadthalle, dem Visiodrom und den Wuppertaler Bühnen hat die Stadt funktionsfähige Röhrenfernseher aus der Bürgerschaft gesammelt und zu einer mobilen Medieninstallation weiterentwickelt. Live-Bilder aus dem Grünen Zoo Wuppertal werden über das städtische Glasfasernetz übertragen, digital gesteuert und schließlich auf analoger Röhrentechnik sichtbar gemacht – Vergangenheit trifft Zukunft.

Nicht nur unsichtbare Infrastruktur

Wuppertals Digitaldezernentin Dr. Sandra Zeh betont: „Mit #RetroVision machen wir Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Kultur in einem Projekt konkret erlebbar. Wir zeigen, dass Glasfaser nicht nur eine unsichtbare Infrastruktur im Boden ist, sondern über Bilder, Bewegungen und Emotionen Verbindungen schaffen kann. In diesem Projekt vom Zoo über unsere Partnerinnen und Partner bis hin zum Publikum in der Stadthalle.“

Das Projekt nimmt seinen Ausgang in einem öffentlichen Aufruf „Alte Röhren, neue Bahnen – Technologie mit Durchblick“ vom Januar 2025. Wuppertalerinnen und Wuppertaler konnten funktionsfähige Röhrenfernseher über die Recyclinghöfe der AWG abgeben. Insgesamt wurden über 130 Geräte gespendet, von denen nach technischer Prüfung 133 Geräte für den Einsatz in der Installation aufbereitet werden konnten. Damit steht #RetroVision auch für gelebte Bürgerbeteiligung und Ressourcenschonung. 

Live-Signale aus dem Zoo auf den Bildschirmen

Unter der technischen Leitung von Riedel Communications entstand eine IP-basierte Medienkette, in der Live-Signale aus dem Zoo über Glasfaserstrecken und ein Remote Operations Center geführt und zentral gesteuert werden. Die Röhrenfernseher sind in modulare Stahlrahmen integriert, auf Schwerlast- oder Sonderpaletten montiert und für den sicheren Betrieb in der Historischen Stadthalle vorbereitet. 

Thomas Riedel ergänzt: „Die Enthüllung der Installation ist bewusst als Auftakt angelegt. #RetroVision versteht sich als erster Baustein für weitere Formate, die Digitalisierung, Kultur und Nachhaltigkeit in Wuppertal zusammenführen und das kommunale Glasfasernetz als Grundlage einer modernen, vernetzten Stadt sichtbar machen.“

Werksstudierende managten Projekt bei Riedel Communications

Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die Verbindung von Erfahrungswissen und Nachwuchsförderung: Werksstudierende übernahmen Verantwortung im Projektmanagement und in der technischen Umsetzung, während Mitarbeitende mit Radio- und Fernsehtechnik-Hintergrund ihre langjährige Erfahrung in die Integration der Altgeräte einbrachten.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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