Die Idee für das Projekt entstand bereits 2008. Nach mehr als einem Jahrzehnt intensiver Planung, Abstimmung und Beteiligung liegt seit April 2026 die Baugenehmigung vor. Auf dem rund 19.000 Quadratmeter großen ehemaligen Friedhofsgelände der evangelischen Kirche an der Krummacher Straße in Varresbeck sollen in drei Bauabschnitten bis zu 1.000 Gräber entstehen.
Eine besondere Freude
„Schon die Übergabe der Baugenehmigung für den muslimischen Friedhof an der Krummacherstraße war mir eine besondere Freude,“ sagte Oberbürgermeisterin Miriam Scherff beim ersten Spatenstich. „Damals haben wir das Fundament für ein Projekt gelegt, das über Wuppertal hinaus Vorbildcharakter genießt. Denn was hier entsteht, ist einzigartig: Ein muslimischer Friedhof in direkter Nachbarschaft zum christlichen und jüdischen Friedhof. Es ist ein „Drei-Religionen-Eck“, das zeigt: In Wuppertal leben wir nicht nur gemeinsam, wir finden hier auch gemeinsam unsere letzte Ruhe“, so das Stadtoberhaupt.
Trägervereins für den Friedhof ist der Verein „Muslimische Friedhöfe Wuppertal“ mit seinem Vorsitzenden Samir Bouaissa. Das Vorhaben wurde über viele Jahre von zahlreichen Akteuren aus Politik, Verwaltung, den muslimischen Gemeinden sowie weiteren Partnern begleitet.