Die eigentlichen Arbeiten an der Brücke verliefen zunächst reibungslos. Die Fachkräfte hoben das alte Bauwerk innerhalb der vorgesehenen Sperrzeiten erfolgreich aus und setzten den neuen Stahlüberbau pünktlich ein. Im Anschluss wurden die Schachtköpfe geöffnet, um die notwendigen Leitungsarbeiten vorzubereiten. Nach der Öffnung der Schachtköpfe stellte sich heraus, dass die geplante Führung der Trinkwasserleitung nicht möglich war und angepasst werden musste. Während auf der Baustelle der Betrieb für etwa fünf Wochen ruhte, bereitete die Beauftragte Baufirma den Einbau der Trinkwasserleitung abseits der Baustelle vor. Eine verspätete Lieferung benötigter Bauteile verzögerte den Leitungsbau weiter.
Zusätzliche Zeit wird benötigt
Die Stadtwerke benötigen nach aktuellem Stand voraussichtlich zwei weitere Wochen, um die Leitungen vollständig zu errichten. Erst wenn diese Verlegungsarbeiten abgeschlossen sind, können die Baugruben vor und hinter der Brücke wieder aufgefüllt werden.
Bis Ende Oktober
Die noch ausstehenden Restarbeiten am Brückenbauwerk hängen direkt von den Leitungsarbeiten ab und lassen sich vorher nicht fertigstellen. Die Verwaltung rechnet aus diesem Grund nun mit dem Abschluss der gesamten Baumaßnahme bis Ende Oktober 2026.