Planung der Barrierefreiheit im Fokus
Auf dieser Seite sind die Themen der Planung der Barrierefreiheit zusammengefasst. Informieren Sie sich auf den unterschiedlichen Seiten über das breite Angebot und die Themen der Stadt Wuppertal.
Ein wichtiger Bereich der Nahmobilität ist die barrierefreie Mobilität.
Barrierefreie Mobilität bedeutet kurz und knapp, die Verkehrsinfrastruktur so zu gestalten, dass alle Menschen mit und ohne Behinderungen frei und selbständig ohne Einschränkungen sich im öffentlichen Raum bewegen können.
Seit nun mehr als 20 Jahren gibt es einen Austausch zwischen dem Ressort Straßen und Verkehr und Vertretern des Beirates der Menschen mit Behinderungen. Durch personelle Engpässe war eine verlässliche ganzheitliche Bearbeitung nicht möglich.
Seit Anfang 2023 wurde mit der Gründung eines Arbeitskreises mit einem offiziellen Auftrag der Politik eine regelmäßige gebündelte Koordinierung zur Besprechung barrierefreier Belange in Straßenbaumaßnahmen sichergestellt.
Dieser "Arbeitskreis für barrierefreie Mobilität" (AkbaMo) trifft sich regelmäßig vier- bis fünfmal im Jahr. Mitglieder in diesem Arbeitskreis sind Vertreter des Beirates für Menschen mit Behinderung, die Behindertenbeauftrage der Stadt Wuppertal und Vertreter aus den verschiedenen Abteilungen des Ressorts Straßen und Verkehr. Weiter nehmen themenbezogen Vertreter aus anderen Bereichen der Stadtverwaltung oder Tochterbetrieben teil.
Die Leitung des Arbeitskreises liegt bei dem Team Nahmobilität. Kernaufgabe dieser Leitung ist die Bündelung und Vermittlung der Projekte zwischen den Mitgliedern und den Planenden bzw. Ausführenden.
Schwierige Projekte und Anfragen aus dem Beirat oder der Bürgerschaft können hier gemeldet und besprochen werden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind die Informationen zu Veränderungen im Ausbau oder zu neuen technischen Möglichkeiten und laufenden Projekten.
Die Stadt Wuppertal hat sich bereits vor mehr als 20 Jahren dem Thema barrierefreie Wege im Straßenbau gewidmet und als Vorreiterin einen Ausbaustandard entwickelt, der eine barrierefreie Ausgestaltung im Straßenbau sicher stellen sollte.
Barrierefreie Straßenräume bedeuten einen Komfortgewinn für alle Bürgerinnen und Bürger und stellen gleichzeitig sicher, dass die Infrastruktur für alle nutzbar ist. Die Nutzbarkeit der Verkehrsanlagen für alle besitzt einen hohen Stellenwert, da sie eigenständige Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.
Ziel ist es mit jeder Baumaßmaßnahme die Stadt Wuppertal barrierefreier zu machen. Wichtig sind durchgängige barrierefreie Wegeketten. Um dies zu erreichen werden gezielt einzelne Stadtteile intensiv bearbeitet. Die Innenstadtbereiche Barmen und Elberfeld werden durch ihren Bedeutung fokussiert.
Durch die Dokumentation der barrierefreien öffentlichen Verkehrsbereiche können gezielt ergänzende Baumaßnahmen angesteuert werden, um die erforderlichen durchgehende Wegeketten zu realisieren.
Eine fortlaufende Bearbeitung und stetige Aktualisierung der oben genannten Arbeitsfelder bereitet den Weg zum Abbau von Barrieren und stärkt die Teilhabe aller Menschen im öffentlichen Verkehrsraum.