Auf einer stillgelegten Bahnstrecke entstand zwischen 2006 und 2014 ein rund 23 Kilometer langer autofreier, nahezu kreuzungsfreier Fuß-, Rad- und Skateweg, der die Stadt auf besondere Weise verbindet. Die Nordbahntrasse beginnt offiziell am Tunnel Schee. Hinter dem Tescher Stich verlässt der Radweg NBT die ehemalige Bahntrasse. Er führt durch Vohwinkel in westlicher Richtung bis zu Stadtgrenze von Solingen und schließt dort an den Beginn der Korkenziehertrasse an.
Initiiert wurde das Projekt von dem Verein Wuppertalbewegung e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Wuppertal. Möglich wurde die Umsetzung durch bürgerschaftliches Engagement: 2,5 Millionen Euro Spendengelder von Wuppertaler Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger bildeten die Grundlage für das rund 32 Millionen Euro Projekt.
Heute ist die Nordbahntrasse ein Ort der Bewegung, der Begegnung und der Kultur – für alle Altersklassen. Die Nordbahntrasse führt an Relikten industrieller Vergangenheit vorbei sowie an Natur- und Landschaftsschutz relevanten Bereichen.
Zu den besonderen Highlights gehören mehrere Viadukte, beleuchtete Tunnel und zahlreiche Brückenbauwerke. Außerdem laden Gastronomie- und Aufenthaltsangebote zum Verweilen ein.
Mit der offiziellen Freigabe der Trasse am 19. Dezember 2014 und der Übernahme als öffentlicher Weg durch die Stadt Wuppertal ist die Nordbahntrasse dauerhaft im städtischen Wegenetz verankert.