Mit der geplanten Veloroute soll eine schnelle, sichere und komfortable Radverbindung zwischen Wuppertal, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen entstehen.
Ziel ist es, eine attraktive Alternative zum motorisierten Pendelverkehr zu schaffen und die Städte der Region alltagstauglich mit dem Fahrrad zu verbinden.
Ausgangslage
Täglich pendeln zahlreiche Menschen zwischen den Städten der Region. Gleichzeitig wächst die Bedeutung des Radverkehrs - auch die steigende Nutzung von Pedelecs schafft hier neue Möglichkeiten. Aus diesem Grund soll eine möglichst direkte, leistungsfähige Radverbindung geschaffen werden, die zügiges und sicheres Radfahren - auch über längere Distanzen ermöglicht.
Ergebnisse der Machbarkeitsstudie
Die Machbarkeitsstudien kommt zu dem Ergebnis, dass die Veloroute ein hohes Potentiale aufweist.
Im Zuge der Ausarbeitung der Machbarkeitsstudie wurde eine Vorzugstrasse ausgearbeitet.
Die geplante Verbindung:
- Ergänzt das bestehende regionale Radwegenetz sinnvoll
- Bindet zentrale Stadtbereiche besser an
- Anbindung an den SPNV
- Verbessert die Erreichbarkeit zwischen den Kommunen
- deutlich positives Nutzen-Kosten-Verhältnis
Damit wird die Veloroute als wirtschaftlich und verkehrlich sinnvoll bewertet.
Streckenführung und Umfang
Die Vorzugsroute hat eine Gesamtlänge von rund 24 Kilometern, davon etwa 3,3 Kilometer auf Wuppertaler Stadtgebiet. Die Veloroute würde von Osten an die wichtigste Hauptroute des Radverkehrs - die Nordbahntrasse - anschließen.
Aktueller Stand
Auf Wuppertaler Stadtgebiet sind schon Arbeiten erfolgt oder befinden sich in der Planung. Dazu gehört die Einrichtung der Fahrradstraße Luhnsstraße als Verbindungsstück im Osten im Jahr 2024. Zudem wird für das daran anschließende Teilstück Am Diek aktuell die Ausschreibung einer Machbarkeitsstudie vorbereitet.
Der nächste wichtige Schritt ist die der Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen den beteiligten Kommunen sowie die Klärung der Finanzierung des Projektes.
Bedeutung für die Region
Radverkehrsnetze enden nicht an Stadt- oder Gemeindegrenzen. Die Veloroute stärkt den Umweltverbund, entlastet die Straßen, verbessert die Luftqualität und erhöht die Lebensqualität in den Städten. Sie ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige, klimafreundliche Mobilität der Region.