Sie beeinträchtigen immer stärker Gesellschaft, Natur und Infrastruktur der Stadt. Die Erinnerung an die Dürrejahre 2018-2020 und vor allem an die Flutkatastrophe im Sommer 2021 sind noch frisch.
Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten. Das ist ein Fakt, doch es besteht die Chance, den Wandel abzuschwächen und zu verlangsamen.
Um die Stadt für die Zukunft widerstandsfähig zu machen, entwickelt die Stadtverwaltung Strategien und Maßnahmenpakete: Eine hervorzuhebendes Maßnahme ist dabei das Wuppertaler Stadtbaumkonzept. Zu dessen Umsetzung in Planungs- und Realisierungs- und Erhaltungsphasen ist die Unterstützung des digitalen Zwilling das Instrument der Wahl.
Digitaler Zwilling
Grünstrukturen - die wichtigsten Elementedes Klimaschutzes
Die städtischen Grünstrukturen sind ein bedeutender Bestandteil der Anpassung an die Folgen der Klimaveränderungen. Nachweisbar und wirkungsvoll mildern sie die Folgen des Klimawandels ab und fügen darüber hinaus wichtige Ökosystemleistungen für die Allgemeinheit dazu.
Damit dies auch in Zukunft gelingt, arbeitet das Ressort Grünflächen und Forsten täglich daran, diese Strukturen zu planen, zu pflegen, zu erhalten und darüber hinaus zu erweitern.
Ziele und Massnahmen des Konzeptes
Langfristig einen gesunden und stabilen Stadtbaumbestand aufzubauen und im Zeichen des immer stärker auftretenden Klimawandels in der Stadt dauerhaft zu sichern, das ist das Ziel des Wuppertaler Stadtbaumkonzeptes. Es unterstützt und fördert die bereits durch das Ressort Grünflächen und Forsten geleistete Arbeit im Bereich der Bäume.
Die Maßnahmen des Konzeptes sind Neupflanzungen von klimaresilienten „Zukunftsbäumen“ in Straßen und Grünanlagen. Es sind auch verbesserte und angepasste Pflegekonzepte, und darüber hinaus die Optimierung und Verbesserung von Altbaumbeständen durch Entsiegelungsmaßnahmen und Standraumerweiterungen.