Beschreibung
Beschreibung
Bestehende Unterstützungsmöglichkeiten für Schüler*innen und Eltern setzen einen generellen Zugang zum Bildungssystem und den bestehenden Angeboten sowie dementsprechende Kompetenzen zur Nutzung dieser Angebote voraus. Einige Familien finden hierzu keinen Zugang. Die Fachkräfte des Projekts Bildungspartnerschaften Eltern-Schule setzen hier an. Durch die mobile, örtlich flexible aufsuchende Arbeit soll individuell und bedarfsorientiert auf die Familien zugegangen und entsprechende Hilfestellung angeboten werden.
Das Angebot umfasst:
• Identifizierung von Hemmnissen zur Partizipation am Bildungsverlauf der Kinder und Jugendlichen
• Vermittlung von Erziehungskompetenz und/oder Alltagsstruktur
• Aufzeigen des Mehrwertes von Bildung sowie ein positives Bild von Schule
• Informationsvermittlung, z.B. über das deutsche Bildungssystem
• Weitervermittlung in andere Hilfesysteme bei weiterführenden Problemlagen (z.B. Schuldnerberatung, Erziehungsberatung etc.)
• Weitervermittlung in bedarfsgerechte Angebote für die Kinder und Jugendlichen (z.B.
Hausaufgabenhilfe, Freizeitangebote etc.)
So können Eltern ihre Kinder stärken, um Bildungsbenachteiligung abzubauen. Überdies werden die Lehrkräfte der Bildungsinstitutionen mit dem Ziel beraten und begleitet, die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien im Interesse der Kinder zu verbessern.
Zugang
Der Zugang ist offen für alle Eltern, deren Kinder eine relevante Bildungsinstitution besuchen und bei denen Auffälligkeiten beobachtet werden.
Der Zugang erfolgt in der Regel durch die Mitteilung durch Fachkräfte oder durch die Meldung durch die Eltern auf eigene Initiative. Die Aufnahme der Fallarbeit setzt die Zustimmung und den Wunsch der Zusammenarbeit der Familie voraus.