Nachfolgend die Ziele des Handlungsprogramms im Überblick:
- Konkretisierung der stadtentwicklungspolitischen Leitlinie der Innenentwicklung
- Das Handlungsprogramm zeigt Entwicklungsoptionen auf. Nach dem eine Nutzung aufgegeben wurde, stellt sich häufig die Frage nach einer neuen Perspektive.
- Das Handlungsprogramm ermittelt Innenentwicklungspotenziale. Durch die geschaffene Transparenz zeigt es Alternativen zur Freirauminanspruchnahme auf. Auch wenn die Inanspruchnahme von neuen Flächen bereits heute im Vergleich zu vielen anderen Gemeinden eher gering ist, ist es ein wichtiges Ziel, den Freiraum zu schützen.
- Das Handlungsprogramm gibt der verbindlichen Bauleitplanung Argumentationshilfen im Abwägungsprozess.
- Letztendlich bildet das Handlungsprogramm die Basis zum Aufbau eines im Zweijahresrhythmus zu aktualisierenden Brachflächenkatasters. Die Ergebnisse werden in das Flächenportal der Bezirksregierung zum Zweck des Siedlungsmonitorings übertragen.
- Das vorliegende Handlungsprogramm zieht eine Bilanz für die Jahre 2005 bis 2025.
- Ferner gibt das Handlungsprogramm eine Übersicht über Instrumente und Handlungsmöglichkeiten.
Was ist eine Brachfläche im Sinne des Handlungsprogramms?
Für den Begriff der Brachflächen gibt es keine einheitliche, verbindliche Definition. Für das Handlungsprogramm wird die folgende Definition zu Grunde gelegt:
Nach Aufgabe einer gewerblich-industriellen oder sonstigen baulichen Nutzung über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren ungenutzte oder deutlich mindergenutzte oder funktionslose Fläche, die als Potenzial für neue Nutzungen dienen kann. Die Fläche hat eine Mindestgröße von 2.000 m².
Einzelhandelsbrachen in Innenstadtlagen und Wohnungsbauflächen sind keine Brachflächen im Sinne des vorliegenden Konzepts.
Das Handlungsprogramm Brachflächen wurde am 11.05.2026 vom Rat der Stadt Wuppertal zur Kenntnis genommen.