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Wuppertal / Kultur & Bildung

Die asiatischen Sammlungen

Die asiatischen Sammlungen sind in der Dauerausstellung des Völkerkundemuseums zu sehen.

Melanesien

Die Sammlung konzentriert sich auf Neuguinea, die zweitgrößte Insel der Erde mit einer faszinierenden ökologischen und kulturellen Vielfalt. Gesammelt wurde ab 1887 im Nordosten Neuguineas (im heutigen Papua-Neuguinea). Eine weitere Sammlung mit Gegenständen aus dem Hochland von Irian Jaya (westlicher Teil Neuguineas), das politisch zu Indonesien gehört, wurde ab 1960 angelegt. Zu den Exponaten gehören abstrakte Skulpturen und Masken sowie kunsthandwerkliche Arbeiten von hoher Qualität aus Pflanzenfasern, Federn und Muscheln, die die Papua-Völker mit steinzeitlichen Techniken geschaffen haben.

China

Ab 1847 arbeiteten Missionare der Rheinischen Missionsgesellschaft in der Provinz Kanton. So umfasst die chinesische Sammlung vor allem Ausstellungsstücke aus Südchina aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, ergänzt durch Objekte aus dem 20. Jahrhundert. Traditionelle Gegenstände aus Bronze, Keramik, Jade, Lack und Seide gegen Einblick in die Lebensbereiche Haushalt, Bekleidung, Musik und Religion.

Philippinen/Sri Lanka

Aus den neuen Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission in den Philippinen und in Sri Lanka kamen einige Beispiele traditionellen und modernen Kunsthandwerks in das Museum.

Indonesien

Aus der Vielfalt indonesischer Kulturen besitzt das Museum Sammlungen aus Sumatra, Nias, Mentawai, Kalimantan (Borneo) und Java. Die altindonesischen Völker der Batak, Niasser und Dajak fertigten für die Ahnenverehrung, Religion, Kriegsführung und den Haushalt Skulpturen, Bücher, Waffen und Textilien von höchstem künstlerischen Wert.

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