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Wuppertal / Pressemeldung – 25.11.2009

Kein Zusammenhang zwischen Impfung und Todesfällen

Das Paul-Ehrlich-Institut konnte zwischen den bundesweit aufgetretenen Todesfällen und der vorausgegangenen Impfung keinen ursächlichen Zusammenhang feststellen. Dies gilt auch für die beiden Wuppertaler Fälle, für die die Staatsanwaltschaft nach der Obduktion die Impfung nicht als Todesursache ansah.

Zweite Infektionswelle hat Wuppertal erreicht

An der Infektion mit der Neuen Influenza sind hingegen in Deutschland bislang 47 Menschen verstorben. Nicht alle hatten gravierende Vorerkrankungen. Leider bestätigen sich hierdurch Meldungen aus dem In- und Ausland, dass die Schweinegrippe durchaus für jüngere Menschen auch ohne Vorerkrankungen gefährlich werden kann. Deshalb rät das Gesundheitsamt weiterhin, sich impfen zu lassen. Denn die erwartete zweite Infektionswelle hat nun auch Wuppertal erreicht. In den letzten Wochen verzeichnete das Gesundheitsamt eine erhebliche Zunahme laborbestätigter A/H1N1-Erkrankungsfälle. Fast die Hälfte ist zwischen 10 und 19 Jahren alt. Erste Anlaufstelle für Erkrankte sollte nach telefonischer Voranmeldung immer der Hausarzt sein.

Zweite Infektion ist möglich

Eine durchgemachte Erkrankung bietet keine gesicherte Immunität, deshalb raten die Gesundheitsexperten auch denjenigen, die bereits im Sommer an der Schweinegrippe erkrankt sind, zur Impfung.

Auswertungen der erworbenen Immunität nach der Impfung zeigen, dass die bisher empfohlene zweite Impfung wahrscheinlich nicht notwendig ist. Bis zur abschließenden Klärung im Dezember werden Zweitimpfungen daher nicht mehr durchgeführt.

In der Impfstelle des Gesundheitsamtes ließen sich bisher über 8.000, in den Wuppertaler Impfpraxen 4.000 Menschen impfen.

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