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Wuppertal / Pressemeldung – 07.12.2010

Energiedaten - transparent für Jedermann

Nach einer EU-Vorschrift müssen öffentliche Gebäude, die größer als 1.000 Quadratmeter sind, einen Energieausweis haben und den auch öffentlich zugänglich machen.
Das Gebäudemanagement der Stadt (GMW) hatte das pünktlich zum Stichtag 1. Juli 2009 erledigt. Seither ist für die vielen städtischen Gebäude auf einen Blick zu sehen, wie es um den Energieverbrauch im Gebäude steht.

So ist in der Grundschule Haarhausen 22 nach Sanierung in Sachen Strom- und Energieverbrauch buchstäblich alles im grünen Bereich, während bei der bald aufgegebenen Kfz-Zulassung die Verbrauchswerte im roten Bereich liegen.

Im online-Auftritt des GMW (www.wuppertal.de/gmw ) sind unter dem Stichwort „Energie managen“ die Energieausweise der Gebäude schnell zu finden und leicht lesbar: Grafiken machen auf einen Blick deutlich, welches Gebäude wenig und welches (zu) viel verbraucht.

Das macht es nicht nur für alle Interessierten schnell und unkompliziert möglich, zu jeder Zeit aktuelle Daten zum Energieverbrauch abzurufen, sondern gibt dem GMW auch wichtige Hinweise darauf, welche Gebäude in Sachen Energieverbrauch top und welche eher (noch) ein Flop sind.

Für das GMW sind das wichtige Daten, schließlich ist das Gebäudemanagement nicht nur für die Beschaffung von Trinkwasser für alle städtischen Gebäude zuständig, sondern natürlich auch für das Energiemanagement der rund 1.300 Gebäude. Das Energiemanagement soll den Betrieb der Gebäude möglichst effektiv machen – im Interesse der Umwelt und der Kosten.

Für das laufende Energiecontrolling wurden die größten Standorte des GMW ausgewählt. „In den Gebäuden wird etwa 75 Prozent des gesamten in den Liegenschaften des GMW auftretenden Energie- und Wasserverbrauchs umgesetzt und unterliegt damit einer ganz besonderen Überwachung“, erläutert Christian Gleim, Energiefachmann des GMW. „Wir stellen im Energiecontrolling die Verbrauchsdaten der vergangenen zwei Jahre sowie des laufenden Jahres dar. Die Daten stammen aus der elektronischen Fernauslesung der Zähler bzw. aus monatlichen händischen Ablesungen, die durch das GMW veranlasst werden“.

Vorteil der ständigen Kontrolle: Das GMW kann nachprüfen, ob Maßnahmen – zum Beispiel zur energetischen Sanierung – auch tatsächlich greifen oder kann sehen, wo noch Handlungsbedarf besteht und Projekte umsetzen, um die Energiebilanz zu verbessern. Dabei hat sich das GMW ehrgeizige Ziele gesetzt und die auch festgeschrieben: In einer Energieeffizienz-Richtlinie. „Ziel ist eine Optimierung und Vereinheitlichung der Planungsvorgaben für die Energieeffizienz“, so Gleim. Die Ergebnisse können nun aber auch von allen Interessierten verfolgt werden – via Internet.

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