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Wuppertal / Pressemeldung – 05.05.2010

Grünes Wuppertal: Stadt pflanzt 85 neue Bäume

In den vergangenen Wochen und Monaten hatten die städtischen Gärtner besonders viel zu tun: Für zahlreiche Bäume, die durch den Sturm Xynthia Ende Februar entwurzelt oder stark beschädigt worden waren oder die wegen Schneebruchs und fehlender Standsicherheit gefällt werden mussten, haben sie neue Bäume als Ersatz gepflanzt.

So wurden an Straßen, in Grünanlagen und auf Plätzen in diesem Frühjahr bereits 42 Bäume ersetzt. Linde, Ahorn und Weißdorn, Ebereschen, Kastanien, Eschen und Eichen wurden neu gepflanzt. Insgesamt sind diesem Jahr 85 neue Bäume im Stadtgebiet vorgesehen. Gepflanzt werden sie in einer Größe von drei bis vier Metern, ausgewachsen werden sie stattliche 15 bis 25 Meter hoch.

 

Wenn ein Baum weichen muss, hat das gute Gründe: Das Ressort Grünflächen und Forsten achtet darauf, dass nur Bäume gefällt werden, die eine Gefahr aufgrund von Stürmen, Schneebruch oder fehlender Standsicherheit darstellen. Das ist für einen Laien nicht unbedingt erkennbar: Ein gesund aussehender Baumstumpf bedeutet in den seltensten Fällen, dass der Baum tatsächlich gesund war. Die städtischen Baumkontrolleure können Gefahren frühzeitig feststellen. Bestehen Zweifel, ob ein Baum nicht mehr intakt ist, wird ein externer Gutachter zu Rate gezogen.

 

In städtischen Grünanlagen und Wäldern müssen die Gärtner und Forstmitarbeiter auch gelegentlich auslichten und durchforsten. Weniger gut entwickelte Bäume werden dann gefällt, um den gesunden Beständen eine bessere Wachstumsmöglichkeit zu geben. Bevor Bäume gefällt werden, wird die Bezirksvertretung darüber informiert. In vielen Fällen werden Ersatzbäume gepflanzt. Ausgenommen sind Parkanlagen, bei denen die Natur bereits vorgearbeitet hat und sich durch Verbreitung von Samen neue Bäume entwickeln. Diese Naturverjüngung sorgt für stabile und gesunde neue Baumbestände.

 

In den umliegenden Wäldern kommt es in der Regel zu größeren Schäden durch Sturm oder andere Witterungsschäden. Hier entstehen durch Naturverjüngung ebenfalls neue, gesunde Baumbestände. Falls das nicht ausreicht, wird nachgepflanzt – wie bereits in diesem Frühjahr. Dabei brachten die Förster auf städtischen Flächen rund 17.000 Jungpflanzen in die Erde.

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