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Wuppertal / Pressemeldung – 22.02.2011

Rücksicht auf Frösche, Kröten, Molche und ihre Helfer

Noch ist es zu kalt für die Frösche, Kröten und Molche. Aber sobald die Temperaturen auch in der Nacht ansteigen, machen sie sich auf die Wanderung zu ihren Laichgewässern. Auf diesem Weg müssen sie an einigen Stellen im Stadtgebiet Straßen überqueren. Dabei finden leider immer wieder Tiere den Tod, weil sie von Autos überfahren werden.

Wegsicherung

Um das Amphibiensterben auf den Straßen so weit wie möglich zu verhindern, organisieren die Station Natur und Umwelt und das Ressort Umweltschutz jedes Jahr die Amphibienschutzaktion (ASA). Ab Ende Februar werden Hinweisschilder aufgestellt, Amphibienschutzzäune aufgebaut und regelmäßig kontrolliert. In einigen Fällen werden auch Straßen befristet in den Abend- und Nachtstunden gesperrt.

Ehrenamtliche Paten helfen

Sie sammeln die Tiere hinter den Schutzzäunen ein und bringen sie zum Laichgewässer. Am Böhler Weg, in Laaken und am Aprather Weg helfen zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner. Auch für den Bereich der Herbringhauser Talsperre haben sich Helfer gemeldet. In Herbringhausen kümmern sich Studentinnen und Studenten der Bergischen Universität um die Tiere.

Autofahrer aufgepasst!

An manchen Straßen ist weder eine Straßensperrung noch ein Amphibienschutzzaun zu realisieren – hier machen Warnschilder auf die Amphibienwanderung aufmerksam. Fahren Sie in diesen Streckenabschnitten bitte besonders vorsichtig und nehmen Sie Rücksicht auf die Tiere und die Menschen, die auch an diesen Straßen Tiere einsammeln.

Unterstützer

Die Amphibienschutzaktion wird in diesem Jahr freundlicherweise von externen Partnern unterstützt. Der Wupperverband, die Bayer Health Care AG und die Wuppertaler Stadtwerke übernehmen an dieser Stelle Verantwortung und helfen mit Sach- und Geldmitteln. So können beispielsweise Helfer mit Material ausgestattet werden, und zusätzliche Warnschilder weisen auf die Amphibienwanderung hin.

Frau Susanne Varnhorst
Sachbearbeiter/in

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