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Wuppertal / Pressemeldung – 09.09.2011

Große Sisley-Schau im Von der Heydt-Museum

"Der wahre Impressionist" - so heißt die große Sisley-Schau im Von der Heydt-Museum. Vom 13. September 2011 bis zum 29. Januar 2012 zeigt das Wuppertaler Haus die erste Sisley-Einzelausstellung in Deutschland.

Der 1839 geborene Alfred Sisley war Wegbegleiter von Monet und Renoir, und seine Werke gehören zu den großen Kostbarkeiten des Impressionismus. Zu Lebzeiten wurde ihm wenig Beachtung zuteil, doch gleich nach seinem Tod 1899 entdeckte auch das Kunstpublikum das Talent von Alfred Sisley. Rund 80 seiner Werke zeigt das Von der Heydt-Museum nun in einer großen Einzelausstellung.

 

"Auf seiner Leinwand spürt man den Lufthauch noch, und die Blätter bewegen sich leicht im Wind", schrieb ein zeitgenössischer Lyriker über Sisleys Bilder. Den Maler interessierte die Wirkung von Licht und Schatten, die Schönheit einer Landschaft oder Reflektionen auf dem Wasser. Im Mittelpunkt seines Werkes stehen Landschaften aus der Umgebung von Paris, an den Ufern der Seine.

 

Der Wechsel der Jahreszeiten und der Lichtverhältnisse faszinierten ihn: Er versuchte stets, die Stimmung auf seinen Bildern einzufangen. Dabei bediente er sich des "Wohnzimmerformates" und nicht, wie der befreundete Monet, der ganz großen Leinwand. Seine Bilder wirken zart und fangen die Luftbewegung in den Zweigen der Bäume, das Vorüberziehen der Wolken und das Rascheln der Gräser im Wind. In seinem Werk setzt er dem beschaulichen Leben auf dem Lande ein Denkmal.

 

Möglich wurde die Ausstellung mit Unterstützung der Jackstädt-Stiftung.

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