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Wuppertal / Pressemeldung – 05.01.2012

Kommunales Jobcenter Wuppertal geht an den Start

Stichwort Optionskommune: Das Jobcenter Wuppertal ist zum 1. Januar in kommunale Trägerschaft übergegangen. Zwischen der erfolgreichen Bewerbung und dem Start des neuen Jobcenters lagen neun Monate intensiver Arbeit.
Die neue städtische Einrichtung hat ambitionierte Ziele: größere Spielräume und starke Vernetzung für eine noch wirkungsvollere Vermittlung in Arbeit.

Auch wenn viele bewährte Strukturen übernommen wurden, so gab es vor allem im technischen Bereich erhebliche Umstellungen. So mussten die Daten von rund 47.000 Hilfeempfängern ohne Qualitätsverlust in die kommunalen Systeme überführt und ein komplett neues Finanzsystem aufgebaut werden. Die Umstellung erfolgte dabei im laufenden Betrieb. Von all diesen organisatorischen Änderungen sollten die Kunden so wenig wie möglich mitbekommen.

 

Anders sieht dies jedoch bei den inhaltlichen Änderungen aus. Mit dem Übergang zum kommunalen Jobcenter gibt es eine ganze Reihe von Weiterentwicklungen. So werden sowohl der Arbeitgeberservice als auch die Ausbildungsvermittlung personell aufgestockt und als eigene Marken des Jobcenters positioniert.

„Damit wollen wir die Vermittlungschancen von Arbeits- und Ausbildungssuchenden verbessern und den Arbeitgebern noch mehr Serviceangebote bieten“, betont Thomas Lenz, Vorstandsvorsitzender des Jobcenters Wuppertal.

 

Ein Schwerpunkt der Arbeit werden dabei junge Menschen bis 25 Jahre sein. Im Frühjahr 2012 wird die Ausbildungsvermittlung in ein Ladenlokal in der Barmer City ziehen. Dort werden in offenen und flexibel nutzbaren Räumen alle Angebote für junge Menschen gebündelt.

Aber auch die Stadtteilarbeit wird forciert. Im April öffnet am Arrenberg das erste von drei geplanten Stadtteilzentren in Wuppertal. Auch hierfür werden neuartige Raumkonzepte entwickelt, die direkte Begegnungsmöglichkeiten für Arbeitgeber und Arbeitssuchende bieten.

 

Dies ist aber erst der Anfang. Denn die Ziele des kommunalen Jobcenters sind ambitioniert: durch größere Spielräume vor Ort und die Vernetzung mit vielen lokalen Partnern sollen die Instrumente des Arbeitsmarktes noch wirkungsvoller als bisher eingesetzt werden.

Erreichbarkeit

Unverändert bleiben die Standorte und Öffnungszeiten der Geschäftsstellen. Bis auf wenige Ausnahmen werden auch die bisherigen Telefonnummern übernommen.

Änderungen ergeben sich bei den Mailadressen der Mitarbeiter, die alle nach folgendem Muster aufgebaut sind: vorname.nachnamejobcenter.wuppertalde.

 

Beibehalten wird auch die Internetadresse (siehe Kasten rechts).

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