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Wuppertal / Pressemeldung – 22.03.2013

Rechtsamtsleiterin Anni Wilken geht in den Ruhestand

Am Freitag, 22. März, verabschiedete sich Rechtsamtsleiterin Anni Wilken von ihren jetzi-gen und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen im Rathaus und geht in den Ruhestand. Die 63jährige blickt auf eine ungewöhnliche Karriere zurück:

Anni Wilken wurde in Ostfriesland geboren, absolvierte dort eine Ausbildung zur Fotogra-fin und arbeitete in Berlin als Filmtechnikerin. Als ihr Mann an der Bergischen Universität eine Stelle antrat, hat sie in Wuppertal nochmal ganz neu begonnen: Sie hat ihr Abitur nachgeholt und anschließend Jura studiert. Mit 41 Jahren hat sie ihr zweites Staatsexamen gemacht und dann bei der Stadt Wuppertal als Juristin begonnen.

Nach der kreativen Ausbildung waren die Paragraphen für Anni Wilken durchaus keine trockene Materie: „Für mich ist die Anwendung der Rechtswissenschaften auch kreativ. Es geht um vielschichtige Lösungen im juristischen Sinne für die Gesellschaft, Politik, Bürger und die Stadt.“

Nach Aufdeckung der Korruptionsaffäre wurde Anni Wilken mit der Entwicklung eines Antikorruptionskonzeptes beauftragt, das von anderen Städten wie Hannover, Leipzig und Paderborn übernommen wurde. Als Referentin war sie in ganz Deutschland unterwegs, hielt Seminare zu diesem Thema unter dem Motto ‚Aus der Praxis für die Praxis‘.

1998 wurde Wilken Leiterin des RPA und kehrte im Jahr 2000 als stellvertretende Ressortleiterin ‚Allgemeine Dienste‘ und somit wieder zum Rechtsamt zurück. In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat sie das Rechtsamt geleitet.

Mit Justitiar Olaf Radtke steht Wilkens Nachfolger zum 1. April bereits fest.

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