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Wuppertal / Pressemeldung – 16.10.2018

Sportanlage Schönebeck: Kunstrasenplatz kommt

1,414 Millionen Euro hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung für die Modernisierung der Sportanlage Schönebeck bewilligt. Die vom SC Viktoria Rott 89 betriebene Anlage soll dafür einen neuen Kunstrasenplatz und weitere Verbesserungen bekommen.

Investitionspakt Soziale Integration

Die Förderung des Landes aus dem „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2018“ deckt 90 Prozent der Kosten von insgesamt rd. 1,6 Millionen Euro für die Modernisierung der Sportanlage.

„Das Land hat Ihr Projekt, das große Impulse für den Stadtbezirk bringen und den Rott weiter aufwerten wird, mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert. Damit ist das großartige Engagement Ihres Vereins insbesondere im Bereich der Jugendarbeit anerkannt worden“, so Oberbürgermeister Andreas Mucke in einem Schreiben an den Verein.

Der SC Victoria Rott nutzt und betreibt die städtische Sportanlage, die zurzeit noch aus einen Tennenplatz besteht, der für Fußballer und den Nachwuchs wenig attraktiv ist. Hier soll stattdessen ein Kunstrasenplatz entstehen. Damit das Kleinspielfeld auch in der kalten Jahreszeit genutzt werden kann, ist hierfür ebenfalls ein neuer Kunstrasenbelag und eine Leichtbauhalle als Wetterschutz geplant. Ein neues, ebenerdiges Sportplatzhaus am Kleinspielfeld soll die Sportanlage mit Umkleiden, Duschanlagen und Schiedsrichter-Kabine ergänzen.

Aktive Jugendabteilung

Der SC Viktoria Rott hat eine große Jugendabteilung mit acht Mannschaften.  Seit zehn Jahren arbeitet der Verein mit dem Jugendamt zusammen. Viktoria Rott bietet wöchentlich einen offenen Jugendtreff an und bietet so ein niedrigschwelliges Angebot für Kinder und Jugendliche im Stadtteil an. „Die Förderung hilft uns hier gut weiter: Wir halten eine zeitgemäße Sportanlage für wichtig, um der Abwanderung von Jugendlichen in andere Vereine entgegen zu wirken. Wir beobachten zudem mehr Zuwanderung und steigende Armut im Stadtteil. Deshalb ist das sportliche Angebot im Stadtteil unverzichtbar“, so Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn.

Vom „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2018“ des Landes profitieren 66 Projekte in 60 Städten. Das Programm beläuft sich in diesem Jahr auf insgesamt 61,7 Millionen Euro, an der sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 9,3 Millionen Euro, der Bund mit 46,2 Millionen Euro und die Kommunen mit 6,2 Millionen Euro beteiligen. Wie bereits im Jahr 2017 war das Programm auch im Jahr 2018 fünffach überzeichnet, was eine Auswahl der eingegangenen Projektanträge erforderlich gemacht hat.

 

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