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Wuppertal / Pressemeldung – 18.09.2018

„ZWAR“ kommt in den Barmer Nordwesten

Jetzt geht Nummer zwölf an den Start: Am Donnerstag, 20. September, gründen Stadt und Arbeiterwohlfahrt in Barmen ein neuen ZWAR-Netzwerk.

Bei einem ZWAR Netzwerk (=Zwischen Arbeit und Ruhestand) handelt es sich um eine stadtteilorientierte Initiative, in der Menschen kurz vor Ende oder nach der Phase der Familien- und Erwerbsarbeit zusammenkommen. Neue Menschen im Stadtteil kennen lernen, mit ihnen die freie Zeit genießen, gemeinsam älter werden, sich im Alltag gegenseitig unterstützen, neue Aufgaben finden, sich auch für andere einsetzen – darum geht es in ZWAR Gruppen. Die Teilnehmenden bestimmen und organisieren selbst, was sie tun möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei und es gibt weder einen Vorstand, noch vorgegebene Themen.

Zur neuen ZWAR-Gruppe sind jetzt alle zwischen 55 und 65 Jahren, die in den Quartieren Friedrich-Engels-Allee, Clausen, Loh und Rott wohnen. Die Gründungsveranstaltung findet um 18.30 Uhr im Ratssaal im Wuppertaler Rathaus, Johannes-Rau-Platz 1, statt.

"Wichtiger Baustein in der aktivierenden Seniorenarbeit"

Träger des Projektes ist die Stadt gemeinsam mit dem Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Beraten wird das Projekt von der vom Land NRW geförderten ZWAR Zentralstelle NRW in Dortmund.

„ZWAR-Netzwerke stellen einen wichtigen Baustein der aktivierenden Seniorenarbeit für uns dar“, erläutert Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn. „Deshalb unterstützt die Stadt Wuppertal das Vorhaben.“

In Wuppertal bestehen bereits elf ZWAR-Gruppen in den Stadtteilen Elberfeld, Barmen, Heckinghausen, Wichlinghausen, Uellendahl, Ronsdorf, Vohwinkel, Langerfeld, Cronenberg und am Laurentiusplatz sowie ein stadtteilübergreifendes ZWAR Frauennetzwerk. Nach der Gründungsveranstaltung trifft sich das Netzwerk ab Oktober dann 14-tägig im sogenannten Basisgruppentreffen. Die Gruppe wird im ersten Jahr durch Birgit Paziener von der AWO Wuppertal fachlich begleitet.

"Teilhabe am Leben in Gemeinschaft"

Nähere Auskünfte erteilt Birgit Paziener von der Arbeiterwohlfahrt, Tel. 0202 / 245 77 41 oder unter pazienerawo-wuppertalde.

Die Aufgabe der ZWAR Zentralstelle NRW ist es, Kommunen darin zu unterstützen, eine Infrastruktur für selbstorganisierte soziale ZWAR-Netzwerke vor Ort aufzubauen, um so Teilhabe älterer Menschen am Leben in Gemeinschaft, Mitgestaltung und bürgerschaftliches Engagement zu ermöglichen. Sie bietet für alle ZWAR-Netzwerke sowie für in der Seniorenarbeit Tätige Qualifizierung und Vernetzung auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene an. Mittlerweile gibt es über 200 ZWAR-Netzwerke in NRW.

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