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Wuppertal / Pressemeldung – 25.06.2019

Arbeit der Stadtteilservices wird personell und räumlich ausgeweitet

Seit mehr als 10 Jahren unterstützen die Stadtteilservices in Wuppertal in sieben Stadtteilen die Bewohnerinnen und Bewohner in unterschiedlicher Art und Weise. Nun wurden 21 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse geschaffen und die Zahl der Arbeitsgelegenheiten von 84 auf 120 erhöht.

Ziel des Stadtteilservices ist es, ein familienfreundliches Wohnumfeld zu fördern, die soziale Infrastruktur zu optimieren, die Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Plätzen zu verbessern sowie zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls beizutragen.

Konzipiert als Beschäftigungsprojekt sind die Teilnehmenden des Stadtteilservices unverzichtbare Ansprechpersonen und Alltagshelfer, deren Arbeit von den Menschen im Quartier sehr hoch geschätzt wird. Dies war auch der Grund, warum aus anderen Quartieren der Wunsch kam, diese Dienstleistung stadtweit auszuweiten.

Durch die Einführung des sozialen Arbeitsmarktes und die gleichzeitige Aufstockung konnte das Jobcenter Wuppertal diesem Wunsch nun nachkommen. Neu geschaffen wurden 21 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, die vor allem als Anleiter in den einzelnen Teams agieren. Darüber hinaus wurde die Zahl der Arbeitsgelegenheiten von 84 auf 120 erhöht.

Aufstockung des Personals um rund 75 Prozent

„Die Aufstockung des Personals um rund 75 Prozent ist natürlich ein logistischer und finanzieller Kraftakt, den wir aber gerne gemacht haben“, so Dr. Andreas Kletzander. Und Frank Gottsmann, Geschäftsführer der AWO und Sprecher der Stadtteilservice ergänzt: „Uns persönlich lag die Aufstockung der Stadtteilservice sehr am Herzen, um so den Auswirkungen der zunehmenden Altersarmut entgegenwirken zu können."

„Der Stadtteilservice ist ein Gewinn für Wuppertal. Er sorgt für eine bessere Wohn- und Lebensqualität und stiftet sozialen Zusammenhalt in einer anonymer werdenden Stadt“, ist Oberbürgermeister Andreas Mucke überzeugt. Mucke freut, dass der Stadtteilservice über den sozialen Arbeitsmarkt organisiert wird. „Langzeitarbeitslose kommen über den Stadtteilservices wieder in den Job. Diese tolle Chance ist auch dem neuen Teilhabechancengesetz zu verdanken, mit dem die zusätzlichen Stellen finanziert werden“, ergänzt Mucke, der lange für dieses neue Regelinstrument auf dem Arbeitsmarkt gekämpft hat.

So ist der Stadtteilservice jetzt aufgestellt

Träger der Stadtteilservice sind sechs gemeinnützige Organisationen in Wuppertal, die sich das Stadtgebiet aufteilen. Die neu dazu gekommenen Stadtteile sind kursiv markiert:

Arbeiterwohlfahrt: Nordstadt / Uellendahl / Nützenberg

Diakonie: Vohwinkel / Sonnborn

Internationaler Bund: Südstadt / Arrenberg / Cronenberg

Nachbarschaftsheim: Ostersbaum / Rott

Sozialtherapeutische Kinder- und Jugendarbeit e.V.: Wichlinghausen / Langerfeld

Wichernhaus: Barmen / Ronsdorf

Die Aufgaben der jeweiligen Stadtteilservices sind breit gefächert. Bei der täglichen Begehung im Quartier sind die Teilnehmenden nicht nur Ansprechpartner der Bewohnerinnen und Bewohner, sondern treten auch als eine Art „Quartiersmanager“ im öffentlichen Raum auf.

Trotz der verschiedenen Träger, welche diese Maßnahme anbieten, haben die Stadtteilservices ein einheitliches Erscheinungsbild und sind so für alle Ratsuchenden erkennbar.

Aufgabenbereiche der Stadtteilservice

Begehungen in den Quartieren

Die Stadtteilservicemitarbeiter sind tagsüber von Montag bis Freitag in ihrem Quartier, für das sie zuständig sind, in Zweiergruppen unterwegs. Ihr Auftrag ist es, den Zustand öffentlicher Flächen zu überwachen und im Fall von Verunreinigungen oder Beschädigungen die ESW, AWG, oder Cleanstreets  zu informieren. Außerdem zeigen die Mitarbeiter Präsenz in den Straßen und sind Ansprechpartner für  Anwohner oder Passanten für Fragen, die das Quartier betreffen bzw. leiten die Fragen weiter.

Alltagshilfen

Die Mitarbeiter*innen der Stadtteilservices sind inzwischen für viele hilfsbedürftige und  ältere Menschen sehr wichtige Ansprechpersonen im Alltag. Sie begleiten beispielsweise zum Einkaufen, zum Arzt, zur Krankengymnastik oder zur Seniorengruppe.

Unterstützung in Einrichtungen und bei Veranstaltungen

Nicht täglich aber dafür umso umfangreicher werden die Stadtteilservices inzwischen als Helfer und Unterstützer in Einrichtungen und bei Veranstaltungen angefragt. In Senioreneinrichtungen sind sie willkommen als Vorleser, Mitspieler und Begleiter. In Schulen und Kindertagesstätten helfen sie bei der Vor- und Nachbereitung von Sommer- und Sportfesten oder anderen Aktionen. Beispiele für die Unterstützung von größeren Veranstaltungen in den letzten Jahren sind der „Lange Tisch“, die Eröffnung des Döppersbergs oder die Lichterwege im Ostersbaum.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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