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Wuppertal / Pressemeldung – 15.02.2021

#Fokus_Wuppertal: Wirksame Verwaltung: Einwohnermeldeamt bereitet sich auf Ende der Corona-Pandemie vor

Leistungsfähige und effiziente Verwaltungsprozesse sind das erste Fokus-Thema im gerade vorgestellten Zukunftsprogramm von Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. Jetzt ist ein Konzept erarbeitet worden, wie das Einwohnermeldeamt die große Nachfrage nach Ausweisdokumenten nach der Corona-Pandemie bewältigen kann.

„Effiziente Verwaltungsprozesse sind für den Wandel der Stadt und die Akzeptanz der Wuppertaler Bürger*innen von zentraler Bedeutung“, betont der Oberbürgermeister. „Das Einwohnermeldeamt steht seit Jahren in der Kritik. Dabei ist das Team hochengagiert, und es ist viel getan worden. Aber jede Optimierung wurde durch neue oder Mehr-Aufgaben und hohe Fluktuation wieder zurückgeworfen. Diese Frust-Spirale für Bürger*innen und Beschäftigte wollen wir jetzt endlich durchbrechen, in dem jeder absehbare saisonale Zuwachs der Aufgaben konsequent durch entsprechende Personalplanung im Vorfeld abgefedert wird.“

Konkret: Das Einwohnermeldeamt (EMA) erwartet eine große Nachfrage nach Ausweisdokumenten – wenn viele Menschen geimpft sind und wieder reisen dürfen. Gemeinsam mit dem Personalamt haben Mitarbeiter des Einwohnermeldeamtes deshalb Vorschläge erarbeitet, wie die gesteigerte Nachfrage zu bewältigen sein wird. Verschärft wird die Situation durch neue gesetzliche Vorgaben und die Bundestagswahl. Beides bringt zusätzliche Aufgaben und Mehrarbeit für die Mitarbeiter des Einwohnermeldeamtes. Die Hygienevorschriften wegen der Corona-Pandemie erhöhen nochmal den Aufwand und die Organisation des Servicebetriebs am Steinweg.

Organisatorische und personelle Maßnahmen

Geplant sind organisatorische und personelle Maßnahmen wie die Öffnung des EMAs an einzelnen Samstagen, der Einsatz von mehr Mitarbeitern aus der Personalreserve, der Einsatz von Auszubildenden, studentischen Hilfskräften und von Mitarbeitern eines Personaldienstleisters.  Die Zahl der Servicearbeitsplätze in den Außenstellen Ronsdorf und Vohwinkel soll erhöht werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass bis zur Normalisierung des öffentlichen Lebens nach der Corona-Pandemie das „Drei-Standorte-Modell“ des EMAs (Zentrale Steinweg und Bürgerbüros Ronsdorf und Vohwinkel) beibehalten wird. Möglich ist auch eine Auslagerung der Dokumentenausgabe aus der Zentrale am Steinweg. Damit hatte das EMA während der ersten Corona-Welle im vorigen Jahr gute Erfahrungen gemacht.

Eine regelmäßige Information der Öffentlichkeit über die Arbeit und die Terminvergabe soll zusätzlich für Transparenz sorgen, Kennzahlen zum EMA sollen regelmäßig veröffentlich werden. 

„Im Arbeitsschwerpunkt ´Wirksame Verwaltung´ haben wir uns die Stärkung von Schlüsselbereichen im Bürgerservice wie im EMA, im Straßenverkehrsamt oder bei den Bauanträgen auf die Fahnen geschrieben. Hier wollen wir kurzfristige Verbesserungen für die Bürger erreichen und uns strategisch langfristig effektiver aufstellen. Deshalb haben wir die Arbeitsgruppe aus EMA und Personalamt schon im Januar gebeten, eine Strategie auszuarbeiten, um Rückstände im Service des EMA aufzuarbeiten und um auf eine Nachfrage-Welle im Sommer vorbereitet zu ein“, so Schneidewind.

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