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WuppertalPressemeldung – 14.01.2022

Gustav-Müller-Anlage: Sanierung startet

In der kommenden Woche starten die Arbeiten an der Gustav-Müller-Anlage in Heckinghausen. Die derzeit wenig attraktive Anlage mit Spielplatz wird erweitert und komplett neu gestaltet.

Ursprünglich sollten die Arbeiten auf der Grünfläche zwischen Heckinghauser- und Spiekerstraße schon im Herbst vorigen Jahres starten. Das Hochwasser von 14. Juli, das auch beim „Nachbarn“ der Anlage, dem Unternehmen Johnson & Johnson massive Schäden verursachte, machte diesen Planungen einen Strich durch die Rechnung.

Deshalb werden die Planungen, die Kinder, Jugendliche und Senioren gemeinsam mit den Fachleuten des[BA1]  Ressorts Grünflächen und Forsten und des Ressorts Jugend und Freizeit erstellt haben, jetzt später, aber exakt nach den Wünschen und Ideen aller Beteiligten umgesetzt. Dazu gehört, dass die Anlage um rund 750 Quadratmeter vergrößert und in zwei Bereiche aufgeteilt wird: In einen Spiel- und einen Aufenthaltsbereich. Ein gepflasterter Weg wird künftig die Heckinghauser Straße mit der Straße Auf der Bleich verbinden, begleitet von begrünten bienen- und insektenfreundlichen kleinen Hügeln, Sitzgelegenheiten und Schachtischen. Im Ruhebereich laden Relax-Liegen zum Entspannen ein, eine Spielfläche mit rund 140 Quadratmetern lockt mit Trampolin und Spielgeräten, eine 230 Quadratmeter große Fläche kann fürs Spielen und Boule genutzt werden.

Größere Baufläche

„Das Arreal ist zurzeit nicht wirklich attraktiv, Heckinghausen kann an dieser Stelle deutlich mehr Grün vertragen. Mit der Neugestaltung wollen wir der Anlage neue Attraktivität verleihen und den Menschen mehr Lebensqualität bieten“, erläutert Dezernent Frank Meyer. „In Hecking-hausen gibt es mit dem Gasometer, mit dem neuen Stadtteilzentrum und den vielen weiteren Projekten, die im Rahmen der ´Sozialen Stadt´ noch in Arbeit sind, eine sehr positive, zukunftsfähige Entwicklung.“

Durch die Erweiterung der Bauflächen bis zum Lazarus Altenheims und durch die allgemein stark gestiegenen Baukosten haben sich die Kosten erhöht und belaufen sich jetzt aktuell auf rund 789.000 Euro. Die Kosten werden im Rahmen des Förderprogramms Sozialer Zusammenhalt Heckinghausen zu 80 Prozent abgedeckt. 

  

 

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  • Stadt Wuppertal
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