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WuppertalPressemeldung – 23.06.2022

Berufskolleg Haspel: Partnerschaft für Klimaschutz

Die Sonne scheint kostenlos auf das Berufskolleg am Haspel, der Förderverein der Schule errichtet dort eine Photovoltaikanlage und den erzeugten Strom nimmt das Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) ab.

Am Donnerstag, 23. Juni 2022, unterzeichneten GMW-Betriebsleiterin Mirja Montag und Vereinsvorsitzender Andreas Grunenberg den Direktvermarktungsvertrag.

Es ist nicht die erste Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern, denn tatsächlich hat der Förderverein schon vor 20 Jahren eine Solaranlage auf dem Dach des Berufskollegs errichtet. Doch diese entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Mit Förderung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird nun eine Nachfolgeanlage mit einer Leistung von 10 Kilowatt peak (kWp) gebaut.

Andreas Grunenberg: „Damit tragen wir nicht nur zum Klimaschutz bei: Die Erlöse können wir als gemeinnütziger Verein in soziale Projekte investieren, die der Schule zugutekommen. Zudem leisten wir mit der neuen Anlage als Berufskolleg einen Beitrag zur Schulung von dringend benötigten Fachkräften.“ Und auch Mirja Montag betont die Vorteile des Arrangements: „Mit solchen Pachtmodellen kommt das GMW seinem Ziel näher, soviel Dachfläche wie möglich für die Erzeugung erneuerbarer Energie zu nutzen.“

"Gut angelegtes Geld"

Seitdem das GMW im Jahr 2010 im Schulzentrum Ost die erste eigene PV-Anlage errichtet hat, sind nach und nach 13 dazugekommen. 14 weitere sind in Planung oder bereits im Bau, darunter acht, deren Kosten zu 90 Prozent das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt. Weil das GMW als städtischer Eigenbetrieb aber vor allem der Wirtschaftlichkeit verpflichtet ist, sind ihm in seinen Bemühungen um mehr PV-Anlagen oft genug nicht nur durch den Denkmalschutz, sondern auch finanziell die Hände gebunden.

Bereits in der Vergangenheit hat das GMW daher anderen Einrichtungen, wie etwa der Bergischen Bürgerenergiegenossenschaft (BBEG), Fördervereinen von Schulen und den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) Dachfläche für die Errichtung und den Betrieb von Solaranlagen zur Verfügung gestellt. Fünf Anlagen stehen schon, zwei sind im Bau und vier weitere sind in Planung. 

Mirja Montag: „Wir sind schon seit langem sehr engagiert und motiviert, nachhaltiges Bauen weiter voranzutreiben. Angesichts der steigenden Energiepreise ist das gut angelegtes Geld.“

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Bildnachweise

  • Gebäudemanagement Wuppertal
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