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WuppertalPressemeldung – 07.11.2022

Eine Klimastation fürs Johannes-Rau-Gymnasium

Das Johannes-Rau-Ganztagsgymnasium gehört jetzt zu einem kleinen, aber feinen Kreis: Gemeinsam mit zwölf weiteren Schulen im Bundesgebiet gehört es jetzt zu einem Klimastationsnetzwerk, das durch die Unesco gefördert und über einen Lehrstuhl an der Uni Heidelberg begleitet wird.

Am Freitag, 4. November, fand auf dem Gelände der Station Natur und Umwelt an der Jägerhofstraße die offizielle Einweihung der Wuppertaler Klimastation statt.

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind, Schulleiter Rainer Kokenbrink, Kornelia Heger-Wegmann und Peter Engelmann von der Station Natur und Umwelt waren gemeinsam mit den Schülern Attila Gerehan und Rey Aliaj offizielle Paten der Einweihung. 

Die Klimastation an der Jägerhofstraße sammelt Daten zum aktuellen Wetter-Geschehen und sendet diese zum Schulstandort an der Siegesstraße. Dort können die Schüler dann mit den Daten arbeiten und so verfolgen, wie sich der Klimawandel direkt vor Ort erfassen und beschreiben lässt. Die Beschäftigung mit den Daten soll auch darauf aufmerksam machen, dass das lokale Geschehen globale Auswirkungen hat – und umgekehrt. Aber auch Möglichkeiten, mit nachhaltigen Projekten etwas gegen den Klimawandel zu tun, soll thematisiert werden oder die, sich aktiv in die Diskussion über den Klimawandel, seine Folgen und mögliche Strategien einzubringen. Das wird dann auch in Zusammenarbeit mit anderen Schulen – zum Beispiel bei virtuellen Treffen – diskutiert.

Weiterer Vorteil der neuen Klimastation: Die Daten sind auch für Dritte jederzeit abrufbar. Auf der Homepage der Station Natur und Umwelt lassen sich die Daten abrufen: https://stnu.de/klima-messstation (Öffnet in einem neuen Tab).  

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind: „Es ist großartig, dass die Schülerinnen und Schüler so lernen können, Daten zu sammeln, auszuwerten und unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten zu bewerten. Und: Die Kooperation von schulfachlichen und außerschulischen Lernorten ist wichtig, ein weiterer toller Beitrag zum Bildungsstandort Wuppertal!“

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