Das Projekt „Väterzeit“ besteht aus fünf Gruppen in Vohwinkel, Rehsiepen und Barmen. In den jeweiligen Gruppen werden wöchentlich Diskussionsrunden zu gesellschaftlichen Themen veranstaltet. Je nach Thema werden dafür auch Expertinnen oder Experten eingeladen. Außerdem gibt es in jeder Gruppe monatliche gemeinsame Vater-Kind-Aktivitäten. Die Gruppen besuchen unter anderem Männer mit somalischer, arabischer, nordafrikanischer und westafrikanischer Migrations- oder Fluchtgeschichte.
Eltern stärken
„Seitdem ich hier dabei bin, rede ich ganz anders mit meinen Kindern. Früher war ich oft gestresst, jetzt freue ich mich richtig auf unsere gemeinsame Zeit“ sagt ein teilnehmender Vater. Arlin Çakal-Rasch, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, betont die Bedeutung des Projekts: „In der Arbeit mit zugewanderten Familien ist es entscheidend, Eltern zu stärken, Ihnen Systemkenntnis zu vermitteln und auch die vielfältigen Stärken der Väter zu fördern und sie aktiv in das Aufwachsen der Kinder einzubeziehen.“
Projekt soll fortgeführt werden
Ermöglicht wurde der schnelle Start durch eine Förderung des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKJFGFI) und die enge Zusammenarbeit mit der engagierten Zivilgesellschaft in Wuppertal. Die Gruppen sind zunächst bis zum Jahresende geplant. Abhängig von einer möglichen weiteren Förderung sollen sie im kommenden Jahr fortgeführt werden.