Unter dem Wuppertaler Motto „Wir sind viele – wir sind eins“ engagieren sich zahlreiche Initiativen, Vereine, Institutionen, Unternehmen und die Stadtverwaltung gemeinsam gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit.
Bereits im letzten Jahr ist die Stadt Wuppertal der Städtekoalition gegen Rassismus beigetreten und vernetzt sich so mit über 100 europäische Kommunen aus 22 Ländern, um voneinander zu lernen und starke Strukturen gegen Rassismus aufzubauen. Gleichzeitig hat sie damit ein Versprechen gegeben, aktiv und kontinuierlich gegen Rassismus vorzugehen.
Über 30 Veranstaltungen im Rahmen der Woche
Mehr als 30 Veranstaltungen laden nun im Rahmen der Wochen dazu ein, Haltung zu zeigen – im Alltag, im Dialog und im öffentlichen Raum. Das vielfältige Programm umfasst Bastelaktionen für Kinder, Basketball am Abend, Lesungen, Workshops und Ausstellungsformat. Ziel ist es, Räume für Begegnung und Austausch zu schaffen und das demokratische Miteinander in unserer Stadtgesellschaft zu stärken. Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine KiTa- und Schulaktion mit kreativen Beiträgen aus unterschiedlichen Einrichtungen und Schulen:
„Internationalen Wochen gegen Rassismus“ vom 16. bis zum 29. März 2026
Am 19. März 2026 verwandeln sich Kitas und Schulen in lebendige Orte der Begegnung. Gemeinsam zeigen Kinder, Jugendliche und pädagogische Fachkräfte an diesem Tag, wie bunt und stark das soziale Gefüge unserer Stadt tatsächlich ist.
Das diesjährige Motto „WIR SIND VIELE. WIR SIND EINS. WIR SIND WUPPERTAL.“ dient dabei als roter Faden für zahlreiche kreative Projekte. Es geht darum, ein sichtbares Signal für Respekt und gegen jede Form von Ausgrenzung zu senden. Unterstützung erhält die Initiative erneut durch prominente Schirmherrschaft: Der bekannte Wuppertaler Rapper und Filmschaffende Horst Jesué Wegener begleitet die Aktion und ruft in einer persönlichen Videobotschaft zur regen Teilnahme auf. Dieses Video dient den Einrichtungen als inspirierender Impuls, um eigene Ideen zu entwickeln und die Themen Vielfalt und Zusammenhalt im pädagogischen Alltag lebendig werden zu lassen.
Wettbewerb für das Aktionsplakat 2027
Ein besonderes Highlight der diesjährigen Kampagne ist der erstmalig ausgelobte Plakatwettbewerb. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Chance, ihre Visionen einer offenen Gesellschaft künstlerisch umzusetzen. Die eindrucksvollsten Entwürfe werden nicht nur in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert, sondern einer der Entwürfe wird zudem zum offiziellen Gesicht der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ im Jahr 2027 gekürt. So wandert die Perspektive der Jugend direkt in das Stadtbild und verleiht ihren Stimmen nachhaltiges Gewicht.
Hinter dieser Initiative steht das langfristige Ziel des Kommunalen Integrationszentrums, Demokratiebildung und Rassismusprävention fest in der Stadtgesellschaft zu verankern. In enger Kooperation mit den Schulen und Kitas wird so ein Fundament für ein respektvolles Miteinander gelegt, das weit über den Aktionstag hinausreicht. Interessierte Einrichtungen finden alle Details zur Anmeldung, zum Plakatwettbewerb sowie die Videobotschaft von Horst Jesué Wegener online auf dem Integrationsportal der Stadt Wuppertal.
Koordiniert durch verschiedene Aktuere
Ein besonderes sportliches Highlight setzt der Wuppertaler SV, der sich mit einem Heimspiel am 21. März an den Aktionswochen beteiligt. Auch im Sport wird damit deutlich: Fairness, Respekt und Teamgeist gelten auf dem Platz wie in unserer Gesellschaft.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus leben vom Engagement unterschiedlichster Gruppen und Initiativen. Gemeinsam senden sie ein klares Signal: Wuppertal steht für ein solidarisches Zusammenleben und stellt sich entschieden gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Denn Haltung zeigt sich nicht nur in Worten, sondern im täglichen Handeln – im beruflichen Umfeld, in Bildungseinrichtungen, in Kulturinstitutionen, im Sport oder in der Nachbarschaft.
Koordiniert werden die Internationalen Wochen in Wuppertal durch das Ressort Zuwanderung und Integration, die Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung, das Kommunale Integrationszentrum Wuppertal, die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz sowie Wegweiser im Bergischen Land.