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WuppertalPressemeldung – 05.11.2026

„Klare Linie gegen Gewalt“: Stadt und WSW zeigen gemeinsam Haltung

Mit der Kampagne „Klare Linie gegen Gewalt“ setzen die Stadt Wuppertal mit der Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung, die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) sowie der Runde Tisch gegen häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt Wuppertal gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein Linienbus, der künftig mit der Botschaft „Klare Linie gegen Gewalt“ durch Wuppertal fährt. Ergänzt wird die Aktion durch Plakate im öffentlichen Raum sowie Informationsplakate in allen Bussen und Schwebebahnen.

Für Aufklärung und Zivilcourage

Ziel der Kampagne ist es, über geschlechtsspezifische Gewalt aufzuklären, Hilfsangebote stärker sichtbar zu machen und Betroffene darin zu bestärken, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig sollen Bürgerinnen und Bürger ermutigt werden, Verantwortung zu übernehmen und Zivilcourage zu zeigen.

Geschlechtsspezifische Gewalt betrifft die gesamte Gesellschaft und kommt in vielen Lebensbereichen vor. Sie geschieht in Partnerschaften, am Arbeitsplatz, auf öffentlichen Plätzen oder im Nahverkehr. Das aktuelle Lagebild zur häuslichen Gewalt in Nordrhein-Westfalen verdeutlicht das Ausmaß der Problematik. Im Jahr 2025 registrierte die Polizei im Land 66.750 Opfer. Über 71 Prozent dieser Personen waren Frauen oder Mädchen. Viele Taten gelangen zudem nie zur Anzeige und verbleiben im Dunkeln.

OB Scherff: "Haltung zeigen"

„Gewalt gegen Frauen darf weder tabuisiert noch relativiert werden. Mit dieser Kampagne zeigen wir Haltung und machen deutlich: Betroffene finden in Wuppertal Unterstützung und Solidarität“, sagt Miriam Scherff, Oberbürgermeisterin der Stadt Wuppertal.

Die Kampagne wird im gesamten Stadtgebiet sichtbar sein. Über einen QR-Code gelangen Interessierte oder Betroffene direkt zu weiterführenden Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten.

Sabine Schnake, WSW: "Sichtbarkeit nutzen"

„Als Nahverkehrsunternehmen erreichen wir jeden Tag tausende Menschen in Wuppertal. Diese Sichtbarkeit möchten wir nutzen, um auf das Thema aufmerksam zu machen und deutlich zu zeigen: Gewalt hat keinen Platz in unserer Stadt“, sagt Sabine Schnake, Geschäftsführerin der WSW mobil GmbH.

Die Kampagne ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit der Partnerinnen und Partner am Runden Tisch gegen häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt Wuppertal. Weitere Informationen und Hilfsangebote finden Interessierte unter: www.wuppertal.de/gewaltfrei (Öffnet in einem neuen Tab).

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Foto: Stefanie vom Stein
  • Foto: Stefanie vom Stein

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