Was wird gemacht?
Der Ersatzneubau des Gesamtbauwerkes war aufgrund des Bauwerkszustands und der erforderlichen Traglasterhöhung während der vorgesehenen Sperrpausen 2026 im Rahmen der Generalsanierung des Hochleistungskorridors (HLK) der DB AG geplant. Nach Abstimmung mit der DB AG wurde dieser jedoch für 2026 abgelehnt und stattdessen auf 2028 verschoben.
Der Erhaltungszustand des Stahlüberbaus lässt eine sichere Weiternutzung bis 2028 nicht mehr zu. Die wesentlichen Schäden umfassen stark korrodierte Längsträger, verrostete Endquerträger mit teils erheblicher Querschnittsschwächung sowie Korrosion an den Stützenköpfen. Darüber hinaus sind an zahlreichen Stellen des Stahlüberbaus großflächige Korrosionsbereiche vorhanden, die die Tragfähigkeit des Bauwerks erheblich beeinträchtigen.
Daher muss die Gesamtbaumaßnahme in zwei Bauabschnitte unterteilt werden und es wird vorab der temporäre Ersatz des Stahlüberbauteils durch ein Provisorium vorgesehen. Dieses Provisorium wird wieder den westlichen Gehweg einschließlich Zugang zum S-Bahnsteig aufnehmen.
Welche Einschränkungen gibt es?
Während der Baumaßnahme wird die Brücke Fischertal jeweils einspurig in beiden Fahrtrichtungen befahrbar bleiben. Beim Ausheben und Einheben des Stahlüberbaus ist eine temporäre Vollsperrung notwendig.
Wie lange dauert das?
- ca 4 Monate ab April 2026 bis August 2026
Wieviel kostet die Maßnahme?
- Gesamtbaukosten: etwa 1.200.000,00 €
Detailinformationen
Bauarbeiten an der Brücke Fischertal verzögern sich bis Ende Oktober
Der Einhub des neuen Stahlüberbaus an der Brücke Fischertal ist planmäßig gelungen. Dennoch verzögert sich die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme voraussichtlich bis Ende Oktober 2026. Grund dafür sind Lieferverzögerungen für noch notwendige Arbeiten an der Trinkwasserleitung.
Die eigentlichen Arbeiten an der Brücke verliefen zunächst reibungslos. Die Fachkräfte hoben das alte Bauwerk innerhalb der vorgesehenen Sperrzeiten erfolgreich aus und setzten den neuen Stahlüberbau pünktlich ein. Im Anschluss wurden die Schachtköpfe geöffnet, um die notwendigen Leitungsarbeiten vorzubereiten. Nach der Öffnung der Schachtköpfe stellte sich heraus, dass die geplante Führung der Trinkwasserleitung nicht möglich war und angepasst werden musste. Während auf der Baustelle der Betrieb für etwa fünf Wochen ruhte, bereitete die Beauftragte Baufirma den Einbau der Trinkwasserleitung abseits der Baustelle vor. Eine verspätete Lieferung benötigter Bauteile verzögerte den Leitungsbau weiter.
Die Stadtwerke benötigen nach aktuellem Stand voraussichtlich zwei weitere Wochen, um die Leitungen vollständig zu errichten. Erst wenn diese Verlegungsarbeiten abgeschlossen sind, können die die Baugruben vor und hinter der Brücke wieder aufgefüllt werden.
Die noch ausstehenden Restarbeiten am Brückenbauwerk hängen direkt von den Leitungsarbeiten ab und lassen sich vorher nicht fertigstellen. Die Verwaltung rechnet aus diesem Grund nun mit dem Abschluss der gesamten Baumaßnahme bis Ende Oktober 2026.
(Stand: 09.09.2026)
Stahlüberbau wurde erfolgreich ausgehoben
Der marode Stahlüberbau wurde am gestrigen Tag erfolgreich ausgehoben. Derzeit erfolgt die Zerlegung des Bauwerks zur fachgerechten Entsorgung.
Das Provisorium wird voraussichtlich am Mittwoch, den 20.05.2026, zur Baustelle geliefert und im Anschluss eingehoben.
(Stand: 19.05.2026)
Eisenbahnbrücke Fischertal eine Woche gesperrt
Die Eisenbahnbrücke Fischertal erhält ab Mitte Mai ein wichtiges Bauteil auf Zeit. Fachleute ersetzen den maroden Stahlüberbau durch eine vorübergehende Konstruktion, um die Sicherheit bis zum geplanten Neubau im Jahr 2028 zu garantieren. Vom 18. bis zum 23. Mai ist die Brücke für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt.
Schwere Korrosionsschäden am alten Stahl machen diesen Schritt unumgänglich. Da die Stadt die Brücke frühestens in zwei Jahren komplett erneuern kann, sichert das Provisorium bis dahin den Betrieb. Die neue Stahlkonstruktion trägt künftig den westlichen Gehweg und hält zudem zwei wichtige Trinkwasserleitungen der WSW an ihrem Platz.
Während der einwöchigen Sperrung leitet die Stadt den Fahrzeugverkehr großräumig um. Wer talabwärts fährt, nutzt die Strecke über die Zeughausstraße, Siegesstraße und Emilienstraße. In die Gegenrichtung führt der Weg über die Winklerstraße und Emilienstraße zurück zur Zeughausstraße.
Auch Fußgänger müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Zwar bleibt der Weg über die Brücke meistens offen, doch an vier Tagen unterbrechen schwere Kranarbeiten den Durchgang zeitweise komplett. Am 18. und 19. Mai heben zwei Großkräne die alten Teile aus der Verankerung. Am 21. und 22. Mai setzen sie das neue Provisorium ein. Aus Sicherheitsgründen darf während dieser Zeit niemand die Brücke betreten. Da die Bahn gleichzeitig die Strecke sperrt, entfällt der Weg durch den Bahnhof Barmen als Abkürzung. Passanten müssen daher weite Umwege über die Saarbrücker Straße oder die Emilienstraße in Kauf nehmen.
Der Zugang zu den Bahnsteigen von der Brücke aus bleibt während der gesamten Bauphase gesperrt.
(Stand: 12.05.2026)
Bauarbeiten an der Brücke Fischertal: Verkehr ab 27. April in beiden Fahrtrichtungen einspurig
Massive Schäden machen es nötig: Im Zuge der geplanten Baumaßnahme an der Brücke Fischertal muss der bestehende Stahlüberbau durch ein Provisorium ersetzt werden. Nächste Woche geht es los: zunächst mit der Einrichtung der Verkehrssicherung, im Anschluss mit weiteren vorbereitenden Arbeiten. Ab kommendem Montag, 27. April, wird der Verkehr in diesem Zuge in beiden Fahrtrichtungen jeweils einspurig geführt. Der Gehweg auf der Nordseite bleibt für Fußgängerinnen und Fußgänger weiterhin zugänglich.
Autofahrer, insbesondere aus Richtung Süden von Lichtscheid kommend, werden gebeten, den Bereich zu Stoßzeiten, wenn möglich, weiträumig zu umfahren. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Die Drucksache VO/0473/25 mit allen Infos zum Provisorium für die Brücke Fischertal ist online unter diesem Link im Bürgerinformationssystem abrufbar. Eine detaillierte Pressemitteilung zur Gesamtmaßnahme folgt.
(Stand: 23.04.2026)
Kontakt
Ort
Herr Kaan Demirkan
Projektleiter
Raum C-269
Johannes-Rau-Platz 1
42275 Wuppertal

