Portale der Hamburger Treppe fertig saniert
Nach acht Wochen Sanierung erstrahlen sie nun im neuen Glanz: die beiden Portale an der Hamburger Treppe. Die Restaurierungsarbeiten gestalteten sich aufwändiger als gedacht, sind aber nun pünktlich abgeschlossen.
Trotz teilweise hoher Tagestemperaturen und damit verbundenen Unterbrechungen der Arbeiten konnte der gesetzte Zeitrahmen eingehalten werden. Die beiden Portale wurden gereinigt, die Steinsubstanz wurde aufbereitet, funktional notwendige Bauteile wurden reintegriert, erosionsgefährdete Bereiche zum Schutz des Trägermaterials ergänzt und Beschichtungen instandgesetzt. Alle Sanierungsarbeiten wurden nach der Devise „minimale Intervention“ – also unter Beachtung denkmalpflegerischer Grundsätze mit möglichst wenig Verlust an Originalsubstanz - durchgeführt. Zudem waren zusätzliche, zuvor nicht abzusehende Arbeiten notwendig. Dadurch erhöhten sich die Kosten, eine letztliche Prüfung der Höhe dieser steht noch aus.
Das Gerüst und die Verkehrsführung werden zum 25. Juli abgebaut und die Treppe wieder uneingeschränkt für den Fußgängerverkehr zur Verfügung gestellt. Da noch finanzielle Mittel des Spenders zur Verfügung stehen, werden weitere Maßnahmen zur Aufwertung der Treppe geplant. So soll die seitliche Grünfläche bis zum Frühjahr komplett erneuert, neue Leuchten montiert, die Geländer neu beschichtet und Schadstellen an den Stufen ausgebessert werden.
(Stand: 18.07.2025)
Sanierung der Portale - Hamburger Treppe
Bei der 1903 erbauten Hamburger Treppe handelt es sich um eine Verbindungstreppe zwischen der Hamburger Straße und der Eschenbeeker Straße. Nachdem die Sanierungsarbeiten an den Stützmauern an der Treppe bereits im Mai 2022 abgeschlossen wurden, erfolgt als nächster Schritt die Sanierung der sich spiegelbildlich gleichenden historischen Portale.
Ein jeweils größerer Torbogen wird von einem kleineren mit Brüstungsmauer flankiert.
Wandpilaster bzw. eine mittige Säule mit hohem Sockel und ornamental dekorierten
Würfelkapitellen tragen diese Bögen, die nach oben in einem Treppengiebel auslaufen.
Beide Portale sind verputzt, wobei die Stützen, die Brüstungsmauer, die Bogensteine sowie
die abschließenden Steine des Giebels durch den Sandstein besonders hervorgehoben
werden.
Im Giebelfeld ist der Hinweis "Zur Hamburger Treppe" eingelassen.
Die beiden Portale sollen je allseitig restauriert werden.
Hierzu werden nach der Einrüstung und einer schonenden Reinigung ausgebrochene- und Fehlstellen durch Vierungen oder Antragungen erneuert. Lose Fugenbereiche werden ausgenommen und neu verfugt. Die geputzten Oberflächen werden stellenweise erneuert und insgesamt werden die Putzoberflächen neu gestrichen.
Dazu wird ab dem 12. Mai je nach Witterung für ca. 8 Wochen die Treppe komplett gesperrt werden müssen. Fußgänger können dazu den ca. 150m längeren aber barrierefreien Weg über die westlichen Enden der Hamburger Straße und Eschenbeeker Straße nutzen.
Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf ca. 33.000,-€ und werden von einem Spender übernommen, der nicht genannt werden möchte.
(Stand: 06.05.2025)

