Was wird gemacht?
- Abbruch des vorhandenen Spannbeton-Überbaus (Brückenplatte)
- Abbruch der oberen Teile der Widerlagerwände und des Mittelpfeilers
- Ergänzung der Brücken-Fundamente durch Bohrpfähle
- Herstellung neue Teile der Widerlagerwände
- Einheben von Stahlverbund-Fertigteil-Träger
- Vervollständigen der Fahrbahnplatte mit einer Ortbetonschicht
- Herstellen der Brücken-Abdichtung und der Asphaltdecke
Welche Einschränkungen gibt es?
- Vollsperrung der Brücke Waldeckstraße für den motorisierten Verkehr
- Die Verbindung der Waldeckstraße in die Straße Rauental direkt an der Brücke muss durch die Baugruben für Fahrzeugverkehr ebenfalls unterbrochen werden, Fußgänger können weiterhin passieren
- Mehrere Buslinien müssen während der Vollsperrung umgeleitet werden
- Fußgänger können die Baustelle in Ost-West-Richtung über einen provisorischen Laufsteg passieren
- Alle Grundstücks- und Garagen-Zufahrten der Anwohner bleiben zugänglich
Wie lange dauert das?
- Ab März 2025 bis etwa Herbst 2026
Wieviel kostet die Maßnahme?
- Gesamtkosten: etwa 6.900.000 €
Detailinformationen
Betonage der Fahrbahnplatte
Nach dem Einhub der vorgefertigten Brückenträger im April wurden in den vergangenen Wochen die Träger an ihren beiden Enden durch sogenannte Endquerträger miteinander verbunden. Da die Brücke sowohl im Grundriss schräg als auch in der Höhenentwicklung durch Längs- und Quergefälle unterschiedlich ist, mussten die erforderlichen Stahlbleche mit hoher Passgenauigkeit eingeschweißt werden.
Als Nächstes wurde nun die Brückenplatte oben durch eine zusätzliche, etwa 22cm starke Betonschicht ergänzt. Die bereits im Fertigteilwerk vorher aufbetonierten unteren Betonplatten dienten dabei als Schalung, so dass keine zusätzlichen Traggerüste in der Wupper erforderlich waren.
Der nächste Arbeitsschritt ist nun die Ergänzung der oberen Teile der neuen Widerlagerwände.
Der Abschluss der Arbeiten soll weiterhin wie ursprünglich geplant im Herbst 2026 erfolgen.
(Stand: 11.06.2026)
Abschluss Einhub der Brückenträger an der Brücke Waldeckstraße
Nach Verzögerungen konnten nun in der Woche nach Ostern die 7 Brückenträger erfolgreich eingehoben werden.
Die Träger wurden zunächst einzeln auf Hilfsauflager abgesetzt und werden nun in den kommenden Wochen an ihren Enden mit zusätzlichen Stahlblechen zusammengeschweißt. Im Anschluss wird oben noch eine weitere Betonschicht ergänzt, so dass eine zusammenhängende Brückenplatte entsteht.
(Stand: 17.04.2026)
Neuer Anlauf für die Montage der Brückenträger an der Brücke Waldeckstraße
Für die erste Märzwoche war eigentlich die Montage der vorgefertigten Brückenträger geplant. Während des Aufbaus des dafür benötigten Mobilkrans zeigten sich Verformungen des Untergrundes, die über das erwartete Maß hinausgingen. Eine kurzfristige Beurteilung durch Fachleute ergab, dass nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es zu weiteren Problemen während der Trägermontage kommen könnte. Aus Sicherheitsgründen wurde deshalb die Montage zunächst abgebrochen, um die Planungen zu einer besseren Lösung anzupassen.
Ein entscheidender Faktor für die weitere terminliche Abstimmung ist die Verfügbarkeit des großen Mobilkrans, der üblicherweise über viele Wochen im Voraus ausgebucht ist. Zwischenzeitlich ergab sich kurzfristig ein Zeitfenster für die aktuelle Woche. Leider konnte dies dann aber doch nicht umgesetzt werden, da der Mobilkran auf einer anderen Baustelle wegen zu heftigem Wind lange nicht arbeiten konnte und dann in Wuppertal nicht rechtzeitig zur Verfügung gestanden hätte.
Nun soll es in der Woche nach Ostern soweit sein und die Montage erfolgen. Wegen der großen Zahl der Beteiligten wie Baufirmen, Speditionen, Statiker, Verkehrsbehörden, Ordnungsamt, Polizei, Feuerwehr und vielen mehr sind zwar noch nicht alle Abstimmungen dazu komplett abgeschlossen, doch erfolgt diese Information zum jetzigen Zeitpunkt, da keine grundsätzlichen Schwierigkeiten mehr erkennbar sind, die diesen Termin infrage stellen.
Wie bereits zuvor geplant, müssen die sperrigen Bauteile mit Sondertransporten angeliefert werden und auf dem Weg von der Autobahn durch die Stadt müssen z. Bsp. im Bereich Bockmühle / Kleine Straße für wenige Tage Halteverbote eingerichtet werden. Während des nächtlichen Transports wird es zu weiteren kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen – insbesondere im Bereich Bockmühle zwischen Lenneper Straße und Heckinghauser Straße, wo die Transporte unter Polizeibegleitung ein Stück entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung fahren müssen und zeitgleich die Durchfahrt für die Feuerwehr im Einsatzfall gewährleistet werden muss. Um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten, werden die Transporte in den frühen Morgenstunden vor Beginn des Berufsverkehrs stattfinden. Wir bitten um Verständnis.
Derzeit wird davon ausgegangen, dass die entstandenen Verzögerungen im weiteren Verlauf der Arbeiten kompensiert und die Brückenarbeiten weiterhin wie geplant im Herbst 2026 abgeschlossen werden können.
(Stand: 23.03.2026)
Verschiebung Montagetermin Brückenträger
Der für den heutigen 04.03.26 eingeplante Montagetermin der Brückenträger für den Ersatz-Neubau der Brücke Waldeckstraße musste gestern sehr kurzfristig verschoben werden. Grund dafür waren Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Tragfähigkeit des Untergrundes bei der Aufstellung des großen Mobilkranes, die trotz umfangreicher Vorbereitung erst gestern bekannt wurden. Wann die Träger-Montage nun erfolgt, kann im Moment noch nicht seriös abgeschätzt werden, da zunächst die Planung angepasst und ergänzende Berechnungen durchgeführt werden müssen. Entsprechende Abstimmungen zwischen allen Beteiligten laufen derzeit unter Hochdruck. Wir informieren, sobald es gesicherte Erkenntnisse zum weiteren Vorgehen gibt.
(Stand:04.03.2026)
Kurzzeitige Verkehrseinschränkungen durch Arbeiten an der Brücke Waldeckstraße
Nach der Winterpause zum Jahreswechsel bereitet sich die Baustelle Brücke Waldeckstraße auf den nächsten großen Meilenstein vor: Die Montage der neuen Brückenträger.
Dazu wurden in einem Stahlbau-Betrieb in Thüringen in den vergangenen Monaten 7 Stahlhohlkästen vorgefertigt. Anschließend erfolgte der Weitertransport zu einem Fertigteilwerk in Nordhessen, das auf die Stahlhohlkästen eine Betonplatte betoniert. Diese sogenannten Verbundfertigteilträger werden dann auf der Baustelle nebeneinander montiert und später oben noch mit einer weiteren Betonschicht ergänzt. Diese Bauweise ermöglicht den Verzicht auf schwierige große Hilfsgerüste und Schalungen in der Wupper und reduziert damit die Risiken aus möglichen Hochwasserereignissen während der Bauzeit erheblich. Ebenso kann durch den hohen Grad an Vorfertigung der Brückenträger die Bauzeit und damit die erforderliche Sperrung der Waldeckstraße insgesamt deutlich verkürzt werden.
Die Montage der Brückenträger erfolgt in der ersten Märzwoche. Da diese bis zu 42m lang und 78t schwer sind, muss der Antransport zur Baustelle nachts mit Sondertransporten erfolgen. Der Weg führt dabei von der A1 (W-Ronsdorf) über Linde, Jägerhaus, Werbsiepen, Blombacher Bach, Lenneper Straße, Bockmühle, Heckinghauser Straße in die Waldeckstraße. Damit die sperrigen Bauteile auf dem Weg von der Autobahn durch die Stadt durchkommen, müssen im Bereich Bockmühle / Kleine Straße für wenige Tage Halteverbote eingerichtet werden. Die Bushaltestelle Werléstraße in der Heckinghauser Straße kann in dieser Zeit nicht durchgängig angefahren werden. Während des nächtlichen Transports wird es zu weiteren kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen, da z. Bsp. die Straße Bockmühle unter Polizeibegleitung entgegen der regulären Fahrtrichtung passiert werden muss. Wir bitten um Verständnis.
Die Brückenarbeiten liegen voll im Zeitplan und sollen weiterhin wie geplant im Herbst 2026 abgeschlossen sein.
(Stand: 13.02.2026)
Arbeiten an der Brücke Waldeckstraße im Plan
Die Abbrucharbeiten an der alten Brücke – Überbau, Widerlager, Mittelpfeiler – sind mittlerweile vollständig abgeschlossen. Vor den bestehenbleibenden unteren Teilen der Widerlagerwände wurden neue Vorsatzschalen hergestellt. Am östlichen Widerlager wurden die ersten neuen Bauteile zusammen mit dem neuen Deckel des Schwelmestollen-Auslaufes betoniert. Dieser neue Deckel war geometrisch anspruchsvoll, da das alte runde Ziegelmauerwerks-Gewölbe in die rechteckige Öffnung im Widerlager mit einer gewölbten Schalung überführt werden musste. Hierbei konnten die Daten aus einem 3D-Laserscan der städtischen Vermessung genutzt werden, der die genaue Geometrie des Bestands-Bauwerks dokumentiert hat.
Nach ausreichender Erhärtung des neuen Deckel-Bauwerks mit 8m Spannweite konnte nun in der zweiten Oktober-Woche die Unterstützung des Deckels ausgebaut werden.
Zeitgleich wurden letzte Arbeiten im Bereich des Wupperbettes vorgenommen und rechtzeitig zum Beginn der Fischlaichzeit abgeschlossen. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein im Projekt termingerecht erreicht.
Als nächste Arbeiten stehen nun in den kommenden Wochen weitere Betonierabschnitte im Bereich des westlichen Widerlagers an. Parallel ist bereits in Thüringen die Fertigung der Stahlverbundträger, aus denen später der neue Brücken-Überbau zusammengesetzt wird, angelaufen.
Die Brückenarbeiten sollen weiterhin wie geplant im Herbst 2026 abgeschlossen sein.
(Stand:17.10.2025)
Abbrucharbeiten an der Brücke Waldeckstraße
Nachdem im Mai die Bohrpfahlarbeiten abgeschlossen werden konnten, ist derzeit der Abbruch der alten Brücke in vollem Gange. Zunächst wurde als Vorbereitung der östliche Bereich der Wupper durch einen aufgeschütteten Damm weitgehend trockengelegt. Der Abbruch der östlichen Hälfte der Brücke erfolgte dann von oben mit dem Bagger, nachdem die Brückenplatte zuvor gezielt geschwächt wurde. Das Abbruchgut wurde anschließend weiter zerkleinert und innerhalb weniger Tage aus dem Wupperbett entfernt.
Weiter ging es danach mit dem Abbruch des oberen Teils des alten Brücken-Widerlagers, das später durch neue Bauteile ersetzt wird. Der untere Teil des vorhandenen Brücken-Fundamentes wird dabei weiter genutzt. Vorteil hierbei ist, dass der Umfang an Arbeiten im unmittelbaren Bereich der Wupper erheblich reduziert werden kann – ein wichtiger Aspekt bei den stets möglichen plötzlichen Anstiegen des Wupper-Pegels bei Starkregenereignissen und letztlich im Hinblick auf die Bauzeit. Zusätzlich können so Ressourcen geschont und Abbruchmengen reduziert werden.
Eine besondere Herausforderung stellt noch der sogenannte Schwelmestollen dar – hier mündet die Schwelme, die auf Wuppertaler Stadtgebiet in einem 2,5km langen Tunnel fließt, durch eine große Öffnung direkt im Widerlager der Brücke in die Wupper. Der Einmündungsbereich wurde ebenfalls teilweise abgebrochen und wird mit einem neuen „Deckel“ versehen. Wie häufig beim Bauen im Bestand, wurde während der Abbrucharbeiten festgestellt, dass manches doch etwas anders gebaut wurde, als in den alten Plänen dokumentiert war. So musste die neue Betonschale, die die alten verbleibenden Widerlager-Teile ergänzt und schützt, kurzfristig umgeplant werden.
Bevor es nun mit dem Abbruch des westlichen Brückenteils weitergehen kann, muss noch der geschüttete Damm in der Wupper so umgebaut werden, dass diese dann durch das östliche Brückenfeld fließt und der westliche Abbruchbereich trockengelegt ist.
Trotz zahlreicher Schwierigkeiten liegen die Brückenarbeiten noch im Terminplan und sollen weiterhin wie geplant im Herbst 2026 abgeschlossen sein.
(Stand: 28.07.2025)
Bohrpfahlarbeiten an der Brücke Waldeckstraße
Seit März ist die Brücke Waldeckstraße in Heckinghausen/Oberbarmen für den Fahrzeugverkehr gesperrt, um den Bau der neuen Brücke zu ermöglichen.
Derzeit werden die bestehenden Widerlagerwände ergänzt durch zusätzliche 15 Großbohrpfähle mit einem Durchmesser von 1,2m. Dadurch kann der heutige Mittelpfeiler in der Wupper entfallen. Zur Herstellung der Bohrpfähle wird ein 60t schweres Bohrgerät benötigt, das die Pfähle in einer Tiefe von durchschnittlich 12m im Fels verankert. Die Pfahlarbeiten auf der Westseite der Brücke sind fast abgeschlossen, so dass jetzt noch die verbleibenden 6 Pfähle auf der Ostseite hergestellt werden.
Bis zum Bohrbeginn der Pfähle mussten noch zahlreiche Schwierigkeiten überwunden und die Arbeitsabläufe mehrfach angepasst werden. So gestalteten sich die erforderlichen Umbau- und Umlegungsarbeiten an zahlreichen Leitungen (Telekommunikation, Wasser) durch die zuständigen Versorgungsträger als Voraussetzung für den Baubeginn der Brücke als schwierig und dauerten deutlich länger als geplant.
Der Untergrund im Bereich der Brücke unterhalb des Wupperschotters besteht aus Kalkstein, der immer wieder mit Karsthohlräumen durchsetzt ist. Um auszuschließen, dass die Bohrpfähle der neuen Brücke direkt auf solchen Hohlräumen stehen, musste an jedem Bohrpfahl vorab noch eine kleinere Bohrung erfolgen, um zu sehen, in welcher Tiefe der Fels tatsächlich beginnt und ob sich Hohlräume darunter befinden. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Verhältnisse selbst bei zwei unmittelbar benachbarten Bohrpfählen teilweise bereits erheblich unterscheiden, mehrere Pfähle mussten deshalb verlängert werden.
Um überhaupt mit den Bohrarbeiten starten zu können, musste vorher eine Überprüfung auf mögliche Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg erfolgen. Auf der Ostseite der Brücke gestaltete sich dies als äußerst schwierig, da im Boden viel alter Beton und zahlreiche große Stahlleitungen vorhanden waren, die zwar schon seit Jahrzehnten außer Betrieb sind, aber nie ausgebaut wurden.
(Stand: 08.05.2025)
Baubeginn im März
Wer drüber fährt, wird sie kaum als das wahrnehmen, was sie ist: Die Brücke Waldeckstraße in Wuppertals Osten ist eine Spannbetonbrücke über die Wupper und mit 13.200 Fahrzeugen täglich eine von Wuppertals Hauptverkehrsadern. Über sie ist vom Süden her der Bahnhof Oberbarmen und die Schwebebahnstation zu erreichen, dort liegt ein großer Baumarkt, die Feuerwache Ost und der Gaskessel. Jetzt muss die 1959 errichtete aktuelle Brücke, die seit 2011 nur mit maximal 30 Tonnen befahren werden darf, durch ein neues Bauwerk ersetzt werden. Dafür wird sie ab März für 20 Monate komplett gesperrt und für 6,9 Millionen Euro neu gebaut.
Bei der Vorbereitung auf den vom Rat im Juli 2024 beschlossenen Neubau hatten die Experten der Stadt einige Probleme zu lösen. Das Baufeld vor Ort ist eng – es grenzt unmittelbar an Bahngelände und Bebauung. An und unter der Brücke verlaufen jede Menge Leitungen für Gas, Strom und Nachrichtentechnik, Wasser und ein 100 Jahre alter Kanal, durch den die Schwelme in die Wupper mündet. Sie müssen funktionstüchtig bleiben und während der Arbeiten und danach weiter ihren Platz finden. Für den Abriss der aktuellen Brücke muss aus der Wupper heraus gearbeitet werden. Sie wird dafür stückweise mit einem Damm trocken gelegt. Umleitungen müssen eingerichtet und Ampelschaltungen umgestellt werden.
Das neue Brückenbauwerk ist eine völlig andere Konstruktion als die derzeitige Betonbrücke. Sie besteht aus Verbund-Fertigteilen mit Stahl-Hohlkästen. Sieben dieser Fertigteile mit einem Gewicht von 70 Tonnen werden dann mit einer Betondecke die 42 Meter lange neue und wieder uneingeschränkt befahrbare Brücke bilden. Baubeginn wird Dienstag, 4. März sein. Zurzeit verlegen die Versorgungsträger (unter Hochdruck) ihre Leitungen, um einen reibungslosen Start der eng getakteten Baumaßnahme zu ermöglichen. Läuft alles wie geplant, werden die Bauarbeiten bis Herbst 2026 dauern.
(Stand: 18.02.2025)
Umleitung wegen Neubau
Anfang März starten erst die Abbrucharbeiten und im Anschluss daran der Neubau der Brücke Waldeckstraße. Dafür ist eine Vollsperrung notwendig. Eine Behelfsbrücke kann aus Platzgründen nicht eingerichtet werden. Nur für Fußgänger wird es einen „Laufsteg“ entlang des Bahngeländes geben. Auto- und Radfahrer, Busfahrgäste und Rollerfahrer müssen während der Bauarbeiten die Umleitungen nehmen, die die Stadt eingerichtet hat. Die Stadt bittet dafür um Verständnis.
Bereits im Februar beginnt die Stadt damit, umliegende Kreuzungen für eine geänderte Verkehrsführung während der Bauarbeiten umzubauen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk darauf, dass die Feuerwache Ost trotz der Baustelle ihren Auftrag erfüllen kann. Deshalb wird die Widukindstraße zur Einbahnstraße, die Ampel-Anlagen an der Kreuzung Waldeckstraße und Heckinghauser Straße und weitere Ampeln werden so geschaltet, dass die Einsatzfahrzeuge zügig durchfahren können. Außerdem werden die Fahrspuren den notwendigen Umleitungen angepasst.
Der Durchgangsverkehr wird weiträumig auf die gesperrte Straße aufmerksam gemacht. So wird im Süden schon auf Lichtscheid, im Westen am Alten Markt oder am Blombacher Bach auf die Sperrung hingewiesen. Im direkten Umfeld wird ein kleinteiliges Umleitungskonzept die Verkehrsteilnehmer über die Sperrung informieren und Alternativen aufzeigen. Auch vier Buslinien der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) sind von der Sperrung betroffen. Die WSW leiten ihre Busse über alternative Strecken um.
(Stand: 13.02.2025)
Bauauftrag erteilt
Im Rahmen eines europaweiten Ausschreibungs-Verfahrens konnte der Auftrag zum Bau der neuen Brücke im Dezember 2024 vergeben werden. Die erforderliche Vollsperrung der Waldeckstraße wird am 03.03.2025 starten.
(Stand: 15.01.2025)
Beginn des Ersatz-Neubaus rückt näher – Ratsbeschluss zur Durchführung erfolgt
Die 1959 erstellte Straßenbrücke in Wuppertal-Oberbarmen/Heckinghausen überspannt die Wupper mit einer Gesamt-Stützweite von circa 39m. Bei dem Bauwerk handelt es sich um eine schiefwinklige Hohlkastenbrücke, die längs und quer vorgespannt ist. Auf dem Überbau befinden sich zwei Fahrspuren Richtung Osten, eine Fahrspur Richtung Westen sowie am nördlichen Rand P+R-Parkplätze über die gesamte Brückenlänge.
Infolge ausgeprägter Schäden wurde die Brücke Waldeckstraße bereits vor Jahren lastbeschränkt auf 30 t Fahrzeug-Maximalgewicht und für Schwerlastverkehr komplett gesperrt. Weitergehende Prüfungen kamen zu dem Ergebnis, dass eine wirtschaftliche Sanierung der Brücke nicht möglich ist.
Die Brücke wird mit identischer Überbau-Breite wieder hergestellt. Die Entwurfsplanung sieht vor, den Brücken-Überbau sowie die oberen Teile der Widerlager abzubrechen und neu herzustellen, der bestehende Mittelpfeiler wird ebenfalls abgebrochen. Durch die Weiternutzung der unteren Teile der Bestands-Widerlager wird der Umfang an erforderlichen Arbeiten im Gewässer-Bereich reduziert und damit hinsichtlich Umweltschutz-, Hochwasser-, Bauzeit- und Kostenaspekten optimiert.
Der Abbruch des Bestands-Überbaus und des Mittelpfeilers muss mit Gerät vom Wupperbett aus erfolgen. Hierzu wird zunächst das östliche Brückenfeld durch Fangedämme trockengelegt und die Wupper durch das westliche Feld geleitet. Nach Abbruch des östlichen Überbau-Feldes wird das westliche Brückenfeld trockengelegt und abgebrochen, während die Wupper durch das östliche Feld geleitet wird. Der Abbruch des Überbaus soll dabei in kleinen Abschnitten erfolgen, so dass das Wupperbett in kurzer Zeit beräumt werden kann, um die Risiken durch Hochwasser-Ereignisse zu minimieren.
Der neue Überbau soll in Verbundfertigteil-Bauweise erstellt werden. Es werden 7 Stahl-Hohlkästen vorgefertigt, werksseitig mit einer Betonplatte versehen, zur Baustelle transportiert und eingebaut. Vor Ort werden die Hauptträger noch durch Endquerträger und eine ergänzende obere Betonschicht miteinander verbunden. Diese Bauweise ermöglicht es, zukünftig die Wupper von Widerlager zu Widerlager direkt zu überspannen und auf den derzeitigen Mittelpfeiler zu verzichten. Ebenso wird keine umfangreiche Rüstung im Gewässerbereich benötigt.
Die verbleibenden unteren Teile der Bestands-Widerlager müssen jedoch aus statischen Gründen ergänzt werden durch hinter den Widerlagern angeordnete Bohrpfähle und Betonplatten, die die Bohrpfähle mit den Widerlager-Wänden verbinden.
Als Besonderheit ist in der Widerlagerwand Ost eine große Öffnung vorhanden, durch die der sogenannte Schwelmestollen in die Wupper einmündet. Historisch handelt es sich um den Rauentaler Mühlengraben, der beim Bau der heutigen Brücke mit integriert wurde. Anfang der 1970er Jahre wurde der Mühlengraben umgebaut, so dass nun an dieser Stelle die Schwelme einmündet. Während der gesamten Bauzeit muss der Abfluss entsprechend gewährleistet werden.
Im Zuge der Entwurfsplanung wurden umfangreich alle denkbaren Optionen untersucht, ob es eine Möglichkeit gibt, den Fahrzeug-Verkehr zumindest in eingeschränkter Form aufrechtzuerhalten. Im Ergebnis ist durch den Abbruch der Bestandsbrücke eine bauzeitliche Vollsperrung der Waldeckstraße für Fahrzeuge im Bereich der Brücke technisch unumgänglich.
Am 01.07.2024 wurde die Durchführung des Projektes durch den Rat der Stadt Wuppertal beschlossen. Derzeit läuft das Vergabe-Verfahren für den Bauauftrag.
(Stand: 08.11.2024)
Abgeschlossene Vorarbeiten
Parkplatz-Sperrungen an der Brücke Waldeckstraße
Zur weiteren Vorbereitung des Ersatz-Neubaus der Straßenbrücke Waldeckstraße sind Arbeiten an Leitungen auf den Grünflächen der DB AG neben der Brücke erforderlich. Dafür muss vorab ein Bereich von Büschen und Bäumen freigemacht werden.
Für diese Arbeiten werden im Zeitraum 27.10.23 bis 03.11.2023 ein Teil der Pendler-Parkplätze gesperrt. Für Fußgänger wird der Bereich passierbar bleiben.
(Stand: 24.10.2023)
Verkehrseinschränkungen an der Brücke Waldeckstraße
Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Teils der Erkundungsbohrungen – unter der Brücke durch die Beton-Widerlager – erfolgt nun der zweite Teil der Bohrungen von der Straßenoberfläche aus als geotechnische Erkundung in drei getrennten Bereichen im direkten Umfeld der Brücke. Dabei werden unter anderem etwa 20m tiefe Bohrungen bis in den Fels ausgeführt, die genauere Aufschlüsse über den Untergrund für den späteren Neubau der Brücke Waldeckstraße liefern.
Aus Sicherheitsgründen müssen zunächst Kampfmittelsondierungen durchgeführt werden, direkt anschließend erfolgen die eigentlichen Erkundungsbohrungen.
Zur Durchführung der Arbeiten müssen etwa 15 Pendler-Parkplätze und lokal eine der beiden Fahrspuren Richtung Osten ab dem 22.05.2023 für circa 2-3 Wochen gesperrt werden.
(Stand: 09.05.2023)
Sperrung Parkplätze Waldeckstraße in Oberbarmen/Heckinghausen
Die Straßenbrücke Waldeckstraße muss aufgrund von starken Schäden in den kommenden Jahren durch einen Neubau ersetzt werden. Im Zuge der derzeit laufenden Planungen der neuen Brücke sind Erkundungsbohrungen im Umfeld der Brücke erforderlich. Dazu werden ab dem 20.03.2023 9 Parkplätze des Schrägparkstreifens für circa 4 Wochen gesperrt.
Im weiteren Verlauf müssen dann noch einmal in benachbarten Bereichen etwa 15 Parkplätze und lokal eine der beiden Fahrspuren Richtung Osten für circa 4 Wochen gesperrt werden.
Es wird versucht, die Sperrungen zeitlich hintereinander durchzuführen, um die Beeinträchtigungen an den Pendler-Parkplätzen möglichst gering zu halten, jedoch werden die Arbeiten von verschiedenen Firmen durchgeführt und sind zudem abhängig von einem niedrigen Wasserstand in der Wupper unter der Brücke, so dass hier mit gewissen Unsicherheiten in der Durchführung zu rechnen ist.
(Stand: 09.03.2023)
Kontakt
Ort
Herr Tino Socher
Projektleiter
Raum C-264
Johannes-Rau-Platz 1
42275 Wuppertal

