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Wuppertal / Rathaus & Bürgerservice

Brauchtumsfeuer – Was jeder beachten muss

Osterfeuer in Zeiten von Corona sind unzulässig Osterfeuer sind sogenannte Brauchtumsfeuer. Nur wenn sie im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung, die für jedermann zugänglich ist veranstaltet werden, sind sie gestattet und müssen in Wuppertal auch nicht angezeigt werden. Osterfeuer die nicht im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung durchgeführt werden (z. B. im privaten Umfeld) , sind keine Brauchtumsfeuer und daher nicht gestattet. In Zeiten von Corona gilt derzeit vorrangig das von der Landesregierung per Rechtsverordnung erlassene weitreichende Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen, das am Montag, 23. März, um 0 Uhr in Kraft getreten ist. Demnach sind Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ebenfalls untersagt sind Veranstaltungen und Versammlungen. Osterfeuer sind daher derzeit gänzlich unzulässig. Bitte halten Sie sich an die Regeln. Die Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Rechtsverordnung energisch, konsequent und, wo nötig, mit Zwangsmitteln durchsetzen. Dabei werden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro pro teilnehmende Person festzusetzen. Verstöße gegen das Verbot, (öffentliche) Veranstaltungen/Versammlungen durchzuführen sind grundsätzlich als Straftaten gemäß §§ 75, 28 Abs. 1 Satz 2 Infektionsschutzgesetz i. V. m. der CoronaSchVO einzuordnen.

Beschreibung

Beschreibung

Allgemeines

· Brauchtumsfeuer sollten so klein wie möglich gehalten werden.

· Brauchtumsfeuer sind keine Form der Abfallbeseitigung. Verbrannt werden dürfen nur trockenes Ast- und Strauchwerk sowie ausgetrocknete Weihnachtsbäume.

· Nicht verbrannt werden dürfen häusliche Abfälle, Sperrmüll, Papier und Pappe, Kunststoff, behandeltes Holz wie beispielsweise Gartenzäune und Baustellenabfälle sowie Reifen und andere stark rauchentwickelnde Stoffe.

Aufsicht

· Bei jedem Brauchtumsfeuer müssen mindestens zwei erwachsene Aufsichtspersonen die ganze Zeit anwesend sein.

 

Vorsicht Tiere

· Vor dem Entzünden muss das Holz unbedingt umgeschichtet werden, um evtl. versteckte Kleintiere aufzuscheuchen.

 

Sicherheit

· Bei einem Waldbrand-Gefahrenindex WBI von 4 oder 5 ist aus Sicherheitsgründen von der Durchführung eines Brauchtumsfeuers abzusehen. Den WBI erfahren Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes http://www.wettergefahren.de/warnungen/indizes/waldbrand.html

· Bei starkem Wind sollte aus Sicherheitsgründen auf das Feuer verzichtet werden.

· Beim Anzünden dürfen keinesfalls Öle oder Benzine verwendet werden; erlaubt sind kleine Mengen Papier.

· Das Feuer muss 200 m von zusammenhängenden Ortsteilen, 100 m von Wohngebieten, 50 m von öffentlichen Verkehrsflächen, 100 m vom Wald und 10 m von Wirtschaftswegen entfernt sein.

 

Löschen

· Geeignete Löschmittel wie Sand, Wasser und Feuerlöscher sind in ausreichendem Umfang bereitzustellen. Entsorgen

· Die abgekühlten Reste des Feuers gehören in den Restmüll.

Kontakt

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