Stadtgestaltung

Das Lateinische Wort cultura (Landwirtschaft) bedeutet bebautes Land - als Gegensatz zu Natur

Das Bauen selbst "als Tätigkeit und Ergebnis ist nicht nur die Umbildung der Materie, sondern das Leben selbst in seiner geistig-materiellen Fülle."
Martin Heidegger, 1951



"Gerade bei Veränderungen der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist ein innovatives und wettbewerbsfähiges Planungs- und Bauwesen wichtig - als sichtbares nationales "Markenzeichen", mit dem die Bürger sich identifizieren, das Lebensqualität steigert und attraktive Städte und Gemeinden sichert.
Baukultur verbindet den Willen der Gesellschaft zur Wahrung des kulturellen Erbes mit dem Gestaltungsanspruch an die gebaute Umwelt und der Bereitschaft zur Modernisierung und Veränderung."
(Förderverein Stiftung Baukultur 2009)


Fragen der Stadtgestaltung und damit der Erhaltung und Verbesserung des Stadt- und Ortsbildes zählen seit jeher zu den wichtigsten planerischen Aufgaben. Das Stadtbild wird u.a. durch die Gestaltung des öffentlichen Raums, durch die Architektur der Gebäude und das Zusammenspiel von Gestaltung öffentlicher und privater Gebäude und Flächen geprägt. Ein positives oder sogar herausragendes Stadtbild kann eine Stadt im Wettbewerb der Kommunen hervorheben.

 

Arbeitsbereiche in denen die Stadt Wuppertal engagiert ist:

  • Gestaltungsberatung: Deutlich ist, dass Investoren und Bauträger durchaus bereit sind, in baukulturelle Qualitäten zu investieren. Voraussetzung ist jedoch, den langfristigen Nutzen einer Investition in Qualität zu verdeutlichen.
  • Gestaltungsbeirat: Er ist dann besonders gut, wenn er sich zunächst an den Bedürfnissen des Investments orientiert. Aber er sollte auch an wichtigen Stellen deutliche Statements abgeben, wenn beispielsweise die städtebauliche Situation überformt, verbaut oder verunstaltet wird.
  • Gestaltung des öffentliche Raums ist gleichzeitig Rückgrat und Klammer für alle Folgeinvestitionen in der Stadt. Die Stadt sieht mit der Gestaltung des öffentlichen Raumes eine ihrer Kernaufgaben.
  • Gemeinschaftsaufgabe: Baukultur ist eigentlich nur als Gemeinschaftsprojekt möglich. Jedes noch so schöne Haus verliert an Wert, wenn das Umfeld nicht stimmt. Jede Architektur und manches Denkmal wird zur Fassade, wenn sie nicht durch Nutzungen belebt werden.
 

Kontakt

+49 202 563 6113