Schauspielhaus

Das Schauspielhaus in Elberfeld mit seiner typischen 60er-Jahre-Architektur
Einen Kontrapunkt zum Opernhaus setzt das Schauspielhaus in Elberfeld: In lichter Architektur der 60er Jahre mit Innenhöfen und viel Glas. Das Haus mit über 700 Plätzen ist sanierungsbedürftig und schloss am 30. Juni 2013 seine Pforten.

Das Schauspielhaus wurde von Gerhard Graubner entworfen und im September 1966 mit Lessings "Nathan der Weise" und Else Lasker-Schülers "Die Wupper" eröffnet. Nach den Bauarbeiten im Opernhaus, bei denen das Schauspielhaus die drei Sparten Oper, Schauspiel und das Tanztheater Pina Bausch beherbergte, ist es nun selbst überholungsbedürftig. Zurzeit kann es nicht genutzt werden.

 

Geschichte des Schauspielhauses

15.02.1962: Grundsatzbeschluss des Rates über den Neubau

17.04.1962: Ratsbeschluss über den Standort

07.01.1964: Baubeginn Gesamtkosten 12,5 Mio. DM; Bauvolumen: 43.527 cbm

24.09.1966: Eröffnung in Anwesenheit von Bundespräsident Heinrich Lübke, Rede von Schriftsteller Heinrich Böll zur Freiheit der Kunst

1. Eröffnungspremiere: Nathan der Weise (Gotthold E. Lessing)

2. Eröffnungspremiere: Die Wupper (Else Lasker-Schüler)

seit 1980: Spielstätte für das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch (neben dem Opernhaus)

06.06.2000: Eintragung in Denkmalliste

seit Spielzeit 2009/10: befristete Nutzung, beschränkt auf Foyer als "Kleine Spielstätte"

30.06.2013: Schließung nach Ende der Spielzeit