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Engels2020

Performance in Engelskirchen: Nach dem Beaufsichtigen der Maschinen

LVR-Industriemuseum Kraftwerk Ermen & Engels (Engelskirchen) und
NRW KULTURsekretariat (Wuppertal): Performance-, Installationsund Diskursprojekt im öffentlichen Raum + Diskurs im Netz.

Was kommt nach der Arbeit – nach jener Arbeit zumindest, die uns daran hindert, den „Geist mit anderen Dingen zu beschäftigen“? Anlässlich Friedrich Engels‘ 200. Geburtstag untersuchen zehn künstlerische Positionen im oberbergischen Engelskirchen in der Zeit vom 25. bis 27. September 2020 das intellektuelle, gesellschaftliche und politische Erbe des einflussreichen Philosophen und politischen Aktivisten:

Was bedeutet Arbeit heute, im Zeichen gravierender Krisen und Veränderungen? Wie sehr ist unser Leben von Arbeit durchwoben; ist gar das Leben selbst zu einer Form immaterieller Arbeit geworden? Wer arbeitet eigentlich? Und: Wer ist das überhaupt heute, die „arbeitende Klasse“ – in globalen Märkten und Netzen, digitalen Monopolen und neuen Klassenkämpfen?

Gestellt werden solche Fragen in Engelskirchen, dessen Geschichte stark durch die Engels’sche Baumwollspinnerei geprägt ist, an verschiedenen Orten im öffentlichen und semi-öffentlichen Raum: auf dem Fabrikgelände, in der protestantischen Kirche, auf der Hauptstraße, die den Ort mit der Welt verbindet, an der Bahnstation, auf dem zentralen Platz, in der ehemaligen Familienvilla der Engels, im Rat- und Gemeindehaus u.a.

Dabei handelt es sich weitgehend um Auftragsarbeiten, die oft in direkter Auseinandersetzung mit Engelskirchener*innen entstehen und über ein langes Wochenende präsentiert werden. Ein Teil der Arbeiten wird zudem über einen längeren Zeitraum sichtbar bleiben. 
 

  • Termine: Freitag, 25. September bis Sonntag, 27. September 2020
  • Orte: verschiedene Standorte in Engelskirchen
  • Kosten: Eintritt frei
  • Barrierefreiheit: Keine Angaben zur Barrierefreiheit. Bitte direkt beim Veranstalter nachfragen.
  • Begleitende Diskursplattform zum Thema „Arbeit in der Krise“: www.engels-maschinen.de

Mit künstlerischen Beiträgen von:

  • Ulf Aminde & Manuel Gogos
  • Dario Azzellini & Oliver Ressler
  • Felicitas P. Berg
  • Antje Ehmann & Harun Farocki
  • Dagna Jakubowska
  • Dan Perjovschi
  • Alexandra Pirici
  • Quarantine
  • Dries Verhoeven
  • Zorka Wollny
  • Kuratiert von Florian Malzacher

Förderer und Unterstützer

Eine Veranstaltung des LVR-Industriemuseums Kraftwerk Ermen & Engels (Engelskirchen) und des NRW KULTURsekretariats (Wuppertal). Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Sparkassenkulturstiftung Rheinland und die Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln. Unterstützt wird das Gesamtprojekt durch die Regionale Kulturförderung des Landschaftsverbandes Rheinland. Mit freundlichem Dank an die Gemeinde Engelskirchen, die Evangelische Gemeinde in Engelskirchen und Loope, den Bergischen Abfallwirtschaftsverband und Engels-Art.Kunst und Kulturinitiative Engelskirchen.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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  • Ulf Aminde & Manuel Gogos
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